Jagdhörner erklingen in Hubertus-Messe
Bild: Himmel
Die Liesborner Jagdhornbläsercorps gestalteten am Sonntag musikalisch die gemeinsame Hubertusmesse des Hegerings Beckum und der Propsteigemeinde St.-Stephanus.
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In ihrem Ablauf richtet sich die Messe im Wesentlichen nach der Liturgie und bietet zugleich einen musikalischen Leckerbissen. Zum fünften Mal spielten die Liesborner Jagdhornbläser mit dem gewaltigen Klangkörper ihrer Parforce- und Fürst-Bless-Hörner in der Propsteikirche St. Stephanus. Ihr Dirigent Aloys Holtkötter nahm zugleich Abschied von der Musikbühne.

Während die Hörner sonst der Signalgebung bei Jagdgesellschaften dienen, zeigten Holtkötter und sein Orchester, welcher Wohlklang von diesen Instrumenten ausgehen kann, wenn es Musikstücke wie „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven oder das Große Halali zu interpretieren gilt.

Mit einem Hirschgeweih hatten die Jäger den Kirchenraum geschmückt. Vor dem Altar nahmen Falkner und Hundeführer Beate Halbe und ihr Ehemann Dirk Walter aus Hamm mit ihren Wüstenbussarden sowie ihren Deutsch-Langhaar- und Deutsch- Drahthaar-Jagdhunden Stellung ein. Auch der Hund als Gefährte des Jägers erfährt hier Achtung und Respekt.

Stets respektvoll mit Gottes Schöpfung umzugehen, war die Botschaft des Abendgottesdienstes, den Propst Rainer B. Irmgedruth gemeinsam Hegeringleiter Ulrich Kröger und Hegeringmitgliedern gestaltete. Zum krönenden Abschluss der Messe stimmte die Gemeinde in das Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“ ein, ausdrucksstark untermalt von den Jagdhornbläsern. Mit dem Einzug aus der Hubertusmesse von Reinhold Stief hatten auch die Jäger ihr musikalisches Können unter Beweis gestellt. Aus Anlass ihres Captan-Festes nahmen die Mitglieder des Schuster- und Schneideramts teil.

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