Jugendtreff soll erweitert werden
Der Jugendtreff „Altes E-Werk“ an der Sternstraße in Beckum soll erheblich erweitert werden.

Dadurch erhofft man sich, Geld aus dem Projekt „Hilfe im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ des NRW-Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zu erhalten. Sollte die Püttstadt Geld aus diesem Fördertopf erhalten, würde man rund 441 000 Euro überwiesen bekommen. Diese 70 Prozent der anfallenden Kosten würden auf die Haushaltsjahre 2017 und 2018 aufgeteilt werden. Für die Stadt bliebe ein Eigenanteil von 189 000 Euro zu finanzieren.

Bereits am Freitag müssen entsprechende Anträge beim Ministerium vorliegen. Entsprechend dringend waren die Beratungen zum Thema während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Einstimmig sprachen sich die Kommunalpolitiker für das Projekt und die Antragstellung aus. Im Rahmen des Sonderprogramms stellt das Land NRW insgesamt 72 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesen Investitionszuschüssen soll die Verbesserung des Zusammenlebens „aller in einem Quartier lebenden Menschen in bauliche Maßnahmen der Daseinsvorsorge“ gelenkt werden. Die verlangte Einbettung in ein integriertes Stadtentwicklungsprojekt würde in Beckum durch das bereits bestehende Integrierte Handlungs- und Maßnahmenkonzept gewährleistet.

In Beckum kommt als für diese Förderung geeignetes Projekt der Umbau und die Umnutzung der zurzeit leer stehenden Gebäude der ehemaligen Stadtgärtnerei an der Sternstraße in Frage. Diese Gebäude stehen direkt im Anschluss an den Jugendtreff „Altes E-Werk“, der somit problemlos erweitert werden könnte. Zusammen mit dem bestehenden Jugendtreff könnte so ein soziokulturelles, multifunktionales Zentrum geschaffen werden, das allen Bewohnern zur Verfügung steht. „Wir können damit eine Anlaufstelle im Quartier Innenstadt schaffen“, machte Herbert Essmeier, Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales, bei der Vorstellung des Vorhabens deutlich.

In der kurzen Diskussion sprachen sich die Vorsitzenden aller fünf Ratsfraktionen für die Umsetzung des Projekts aus. Der entsprechende Antrag wird somit am Freitag auf die Reise nach Düsseldorf gehen.

SOCIAL BOOKMARKS