Das sind 287 000 Euro mehr als zunächst geplant. Aber die eine Viertelmillion Euro preiswertere Alternative, die bestehende Aula der Käthe-Kollwitz-Schule zur Mensa umzubauen, wurde von den Ausschussmitgliedern nicht ernsthaft in Erwägung gezogen. Insbesondere Annette Twenhöven-Ruhmann (CDU) hatte nach Umsetzungsmöglichkeiten für das günstigere Konzept gefragt.
Die Verwaltung hatte indessen von dem Aula-Umbau abgeraten und für den Neubau neben der alten Kreisberufsschule plädiert. In der Sitzung erläuterte Lars Trzecinski (kl. Bild), dass die Aula künftig als Forum und Veranstaltungsort aus pädagogischen Gründen dringend benötigt würde. Dem folgten die Ausschussmitglieder, denen der mit der Planung beauftragte Architekt Roland Feuerhahn Details zu dem Vorhaben erläuterte.
Auf der als Spiel- und Sportgelände genutzten Freifläche neben dem Gebäude ist ein rund 225 Quadratmeter großer Saal mit Nebenräumen vorgesehen, in dem sich bis zu 200 Schüler zum Mittagessen versammeln können. Aber auch als Mehrzweckraum lässt sich die Mensa nutzen. Der Neubau wird sich an den eingeschossigen Eingangstrakt anschließen. Die vorhandenen Toilettenanlagen sollen saniert und bei Bedarf ausgebaut werden. Zwecks Kostendämpfung aus dem Bauprogramm gestrichen wurden sowohl eine Garderobe als auch ein 20 Quadratmeter großes Stuhllager.
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Auf Nachfrage von Eva Gerke (FWG) unterstrich Feuerhahn, dass die Kostenkalkulation realistisch sei und unangenehme Überraschungen nicht erwarten ließe. Angelika Grüttner-Lütke (Grüne) fand bei den anderen Fraktionen Unterstützung für die Idee, die Nutzung von Photovoltaik auf dem rund 300 Quadratmeter großen Dach zu prüfen. Letztlich fiel der empfehlende Beschluss zur Umsetzung des Neubaus einstimmig aus. In der kommenden Woche wird der Finanzausschuss die Einplanung der erforderlichen Mittel zu beraten haben.

