Mehr Differenzierung ist ein Argument, das die Ministerin immer wieder betont. Was sich im Idealfall dahinter verbirgt, ist eine größere Wahlfreiheit der Schüler und die Möglichkeit, eigene Stärken gezielt herauszubilden. „Je größer die Schule, desto mehr Lehrer und desto mehr Angebote“, lautet die einfache Formel von Sylvia Löhrmann.
Wenn es denn so einfach wäre: Denn dass noch dicke Bretter in der Schulpolitik zu bohren sind, daraus machte die Ministerin keinen Hehl. Stichwort Hauptschule. Das Aus werde durch das Land sicherlich nicht besiegelt, betonte Löhrmann. Die Städte und Kommunen und letztlich auch die Eltern hätten bei diesem Thema das letzte Wort.
Zufrieden zeigte sich Löhrmann mit dem Schulfrieden auf lokaler Ebene. Dass die beiden Städte Beckum und Ennigerloh zusammen eine interkommunale Gesamtschule gründen, sieht sie als vorbildliches Vorgehen bei dem Bestreben, einen regionalen Konsens herbeizuführen.
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