Clowns und Akrobatik: Zirkus im Dorf
Bild: Wiengarten
Dressurdarbietungen mit Kamelen und Pferden zeigen (v. l.) Jessi Trenkler, Bastin Urban, Jolina und Debura Lauenburger.
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Rasante Jonglagenummern stehen im Programm, unter anderem wird eine Terrassen-Garnitur auf dem Kinn balanciert. Gut gewürzt ist die Show mit den Einlagen von Clownerien mit Beppo und Banane. Für das leibliche Wohl ist in den Pausen gesorgt, dann können auch die Tiere besichtigt und gestreichelt werden. Wer sich traut, darf auch mal auf dem wackligen Rücken eines Kamels Platz nehmen. Wie es dem Zirkus geht? Auf diese Frage antwortet Direktorin Carola Urban lächelnd: „Reich werden wir nicht, aber so lange es Kinder gibt, existiert auch der Zirkus weiter.“ Sie fügt hinzu: „Wir haben alle den Duft von Sägespänen im Blut und wenn die erste Frühlingssonne wieder scheint, muss es losgehen.“ Bei jeder Aufführung beginne das Lampenfieber erneut, da man stets auf ein anderes Publikum treffe. 13 Artisten sind bei dem Familienunternehmen, das bereits seit mehr als 100 Jahren Bestand hat, im Einsatz, viele davon in einer Mehrfachrolle. Wer morgens die Eisen für die Zeltbefestigung einrammen, hänge wenige Stunden später am Trapez, sagt die Zirkuschefin. Das Programm dauert zwei Stunden, und das Zirkuszelt bietet Platz für 600 Personen. Die Premierenvorstellung ist für den 3. Oktober ab 17 Uhr geplant. An sämtlichen Veranstaltungstagen beginnt das Zirkustreiben jeweils um 15.30 Uhr. Die Abschiedsvorstellung beginnt am Sonntag um 11 Uhr. Am Dienstag und Sonntag zahlen die Erwachsene Kinderpreise (acht Euro). Am Samstag ist Vatertag, die Papis kommen umsonst rein. Ort des bunten Geschehens ist der Möbelverkauf Röhr im Tich, über den Westring zu erreichen, neben dem Bauhof gelegen. Frieren muss niemand, das Thermo-Zirkuszelt wird bei Bedarf mollig warm.

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