Hauptstadt zeigt sich von imposanter Seite
Zu einem Erinnerungsfoto stellten sich die Mitglieder des deutsch-französischen Freundschaftskreises im Reichstag auf.

Weil ein Ausflug in die Metropole nicht im Rahmen des jährlich stattfindenden Treffens zu Christi-Himmelfahrt zu realisieren war, hatte sich das Komitee dazu entschlossen, eine separate Fahrt anzubieten. Die stieß auf reges Interesse. 56 Personen machten sich von Beelen aus auf den Weg nach Berlin. Mit an Bord des Reisebusses war auch Carla Stark-Bachmann. Die Beelenerin stammt aus Ost-Berlin und übernahm am ersten Tag bereitwillig die Rolle als Stadtführerin. Bei einem Spaziergang erliefen sich die Teilnehmer den Gendarmenmarkt, den Bebelplatz, die Prachtstraße Unter den Linden, die Museumsinsel, den Berliner Dom, den Fernsehturm, das Rote Rathaus und das Nikolaiviertel. Den ersten gemeinsamen Tag schloss die Gruppe bei einem Abendessen in einem Brauhaus.

Politisch wurde es am zweiten Tag: Der Besuch des Regierungsviertels und die Besichtigung des Reichstags standen auf dem Programm. Am Nachmittag wurde eine Stadtrundfahrt mit Führung auf deutsch und französisch angeboten. Vor allem die deutsch- deutsche Geschichte sowie das Denkmal für die ermordeten Juden in Europa (kurz: Holocaust-Mahnmal) stimmten nicht nur die französischen Gäste nachdenklich, wie Christiane Tecklenborg berichtete. Auch die deutsch-französische Geschichte wurde ebenfalls thematisiert.

Als imposant empfanden die Teilnehmer das neue Berlin: Die Gegensätze zwischen alt und modern waren an fast jeder Straßenecke der Hauptstadt zu entdecken. Nach dem Besuch des Brandenburger Tors am dritten Tag, machte sich die Reisegruppe wieder auf den Rückweg an den Axtbach. Trotz einer kurzen Buspanne ließen sich die Teilnehmer die Laune nicht trüben. Froh über die neuen Eindrücke und Erkenntnisse wurde der Entschluss gefasst, solch eine Art der Städtereise auch zukünftig sowohl in Frankreich als auch in Deutschland anzubieten. Einig waren sich die Teilnehmer, dass der Ausflug in die Hauptstadt zur Festigung der Freundschaft beitrug.

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