MBB setzt auf Wachstum in Beelen
Bild: Stempfle
Beim symbolischen Spatenstich: (v. l.) Architekt Oliver Spiekermann, Ludger Martinschledde (MBB), Dorothee Schlüter, Rolf Beckhoff (MBB), Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, Dr. Christof Nesemeier (CEO der MBB), Sebastian Roll (MBB) und Gert-Maria Freimuth (Vorsitzender Verwaltungsrat MBB).
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Das freut nicht nur die Gesellschafter, sondern auch Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, die zum symbolischen Spatenstich ins Gewerbegebiet Tich gekommen ist. „Diese Erweiterung ist ein klares Bekenntnis zum Standort Beelen“, betonte Kammann. Das unterstrich Dr. Christof Nesemeier, CEO der MBB: „Dass wir uns vergrößern, ist ein Ausdruck der positiven Geschäftslage und ein deutliches Signal: Es geht weiter voran.“

2016 das beste Auftragsjahr

Mehr als 5000 Quadratmeter Gesamtfläche wird von der MBB Fertigungstechnik derzeit bebaut, davon entfallen knapp 1000 Quadratmeter auf die Büro- und 4400 Quadratmeter auf Montage- und Produktionsfläche. Die Zeichen stehen nicht nur auf Wachstum, was die Gebäude im Gewerbegebiet betrifft: 2016 ist laut Unternehmensangaben das bisher beste Auftragseingangsjahr gewesen. Der Trend zeigt ungebrochen aufwärts, denn die Prognosen lassen weitere Zuwächse vermuten, angetrieben durch den wachsenden Markt für Fertigungslinien für die E-Mobilität, die unter anderem für die Elektrifizierung im Automobil, elektrische Fahrantriebe und Batterien gebraucht werden. „Wir werden den Standort an das erfolgte und erwartete Wachstum anpassen“, erklärte Dr. Nesemeier. Worte, die Bürgermeisterin Elisabeth Kammann nur allzugern hörte, sichert das Unternehmen schließlich nicht nur einen Teil der Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde, sondern vor allem zahlreiche Arbeitsplätze.

Parkplatzsituation bleibt angespannt

Bis April 2017 soll die Montagehalle stehen, das Bürogebäude ist im Juli bezugsfertig und im August die Maschinenhalle. Dass die Erweiterung so schnell und reibungslos über die Bühne geht, sei unter anderem der zügigen Bearbeitung der Teilbauanträge durch den Kreis Warendorf zu verdanken, erklärte Architekt Oliver Spiekermann.

Platz für weitere Anbauten ist am Standort noch vorhanden. Doch dann werde es eng mit der bereits angespannten Parkplatzsituation im Gewerbegebiet, fügte Dr. Nesemeier hinzu. Deshalb sei das Unternehmen bereits jetzt in intensiven Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung, um dieses Problem zeitnah zu lösen.

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