Ärmel hochkrempeln und Dorf gestalten
Bild: Schomakers
Im Jahr 1979 ist Westkirchen zum Golddorf gekürt worden. Das Dorf möchte weiterhin attraktiv bleiben. Daher lädt der Initiativkreis Dorfentwicklung die Bürger ein, sich an einer Dorfwerkstatt zu beteiligen. Der Auftakt findet am Donnerstag, 27. April, im Saal Strotmann-Mentrup statt.
Bild: Schomakers

 „Auch Du bist Westkirchen, mach mit“ – mit diesem Slogan wirbt der Initiativkreis Dorfentwicklung des Heimatvereins Westkirchen für die Dorfwerkstatt, deren Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 27. April, ab 19.30 Uhr im Saal Strotmann-Mentrup stattfindet. An diesem Abend sollen die Ergebnisse der 2016 im Dorf durchgeführten Bürgerbefragung vorgestellt werden. Die Organisatoren hoffen, dass viele Bürger teilnehmen und Ideen einbringen. Bei einem Informationsabend, der kürzlich stattgefunden hat, stieß die Idee auf positive Resonanz.

Bürger sollen Projektgruppen bilden

Ziel der Dorfwerkstatt ist, mit den Ergebnissen aus der Befragung und in einer Diskussion einzelne kleinere Projekte herauszuarbeiten. Mehrere Bürger, die sich für ein Thema interessieren, sollen sich in einer Projektgruppe zusammenfinden und sich in einem zeitlich überschaubaren Rahmen um ein Thema kümmern. Mitmachen kann und soll jeder – unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit. Laut Julia Kuhn und Christian Dämmer, beide Mitorganisatoren der Dorfwerkstatt, könnten zu den  Aktionen  ein Online-Infoportal, eine Dorfzeitung oder die Verschönerung des Ortsbilds gehören. Aber: „Wir wollen nichts vorgeben, damit die Ideen sprudeln können“, sagt Julia Kuhn.

Konkrete Maßnahmen erarbeiten

Wenn viele Westkirchener mit anpacken, könnten im Lauf der kommenden Monate eine neue Dorfidee und ein Fahrplan für die kommenden Jahre entstehen sowie konkrete Maßnahmen und Aktionen erarbeitet werden. Die Arbeitskreise sollen von Mai bis Herbst ihre Projekte entwickeln, im Winter wird eine Bürgerversammlung stattfinden. Wenn sich viele beteiligen, soll die Werkstatt kontinuierlich zur Stärkung des Dorfs beitragen.

Hintergrund

Die Idee einer Dorfwerkstatt ist, dass die Bürger ihr Dorf selbst weiterentwickeln. Sie sollen sich mit der Frage beschäftigen, wie man der Zukunft begegnen kann, wie man das Dorf attraktiv erhalten kann und wie das Dorfleben sowohl für Senioren als auch für Kinder und Familien interessant bleibt. Wer sich an diesem Prozess beteiligen will, ist am Donnerstag, 27. April, ab 19.30 Uhr im Saal Strotmann-Mentrup willkommen.

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