Bebauungspläne zusammenführen 
Bild: Junker
In seiner Sitzung am Montag hat sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Bauen und Verkehr dafür ausgesprochen, einen neuen Bebauungsplan „Innenstadtentwicklung Clemens-August-Straße“ in Ennigerloh aufzustellen. Damit soll die Planung für das Gebiet im Bereich der Clemens-August-Straße zwischen Graben- und Geiststraße bis zur Alten Brennerei fortgeführt werden.
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Bislang gelten für das innerstädtische Quartier die Bebauungspläne „Haferknapp“ und „Mitte“. „Wir werden einen neuen Bebauungsplan über das Gebiet legen“, erklärte Stadtplaner Ben Riepe. Die Bauleitplanung für das Wettbewerbsgebiet im Bereich der Clemens-August-Straße zwischen Graben- und Geiststraße soll künftig über den neuen Plan fortgeführt und dadurch erleichtert werden.

Die Stadt Ennigerloh hatte einen Realisierungswettbewerb für das Planungsgebiet ausgelobt. Dort, wo derzeit das Parkhaus und das alte Ringkaufhaus stehen, soll auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern ein innerstädtisches Quartier mit 95 Wohneinheiten, davon 80 barrierefrei, entstehen („Die Glocke“ berichtete).

Jürgen Wagner (SPD) plädierte dafür, den Geltungsbereich des neu aufzustellenden Bebauungsplan rund um den Bereich der Alten Brennerei Schwake, vor allem mit Blick auf die Parkplatzsituation, auszuweiten. „Wo sollen die Leute parken, wenn sie Veranstaltungen in der Brennerei besuchen?“ Stadtplaner Riepe erklärte, dass das zuständige Planungsbüro bereits Stellplätze unterhalb des Terassenhauses vorgesehen habe. Er habe aber kein Problem damit, Wagners Vorschlag aufzunehmen.

Auch die Christdemokraten befürworteten den Vorstoß der SPD. „Vielleicht können wir damit sogar das wilde Parken im Stadtgebiet reglementieren“, sagte Dietmar Schulte.

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