Mit dem VW-Bus durch Südeuropa reisen
Auf ihrem Weg durch Südeuropa machte Julia Grzymalla während ihres Sabbatjahrs auch in der italienischen Stadt Pisa Halt. Ein Foto mit dem schiefen Turm war dort obligatorisch.

Österreich, Ungarn, die Atlantikküste Frankreichs, Italien, Spanien und Portugal waren Stationen der sechsmonatigen Entdeckungstour von Julia Grzymalla. „Die Reise ist komplett anders verlaufen als erwartet“, berichtet die 32-jährige Diplom-Pädagogin.

Ungeplant hieß eines der ersten Ziele Slowakei. „Ich musste eine Baustelle umfahren“, erzählt Julia Grzymalla. In der Slowakei fand die Pädagogin am Straßenrand ihre Reisebegleitung: Hund Juno. Er hat bei der 32-Jährigen in Deutschland ein neues Zuhause gefunden.

Das Sabbatjahr oder Sabbatical ist ein variables Arbeitszeitmodell mit einer drei- bis zwölfmonatigen Auszeit vom Beruf. Es wird immer häufiger für Weiterbildungen, Reisen, Erholung oder die Betreuung von Kindern wahrgenommen.

Spanien hinterlässt besonders nachhaltige Eindrücke

Besonders die Fahrt durch Spanien habe aufgrund der Wüstenlandschaft, der Pinienwälder und der Küste ein landschaftlich außergewöhnliches und abwechslungsreiches Panorama geboten, sagt Julia Grzymalla. In der Nähe von Santiago de Compostela besuchte die Ennigerloherin das Kap Finisterre. Das ist das Ende des Jakobswegs. „Das war ein beeindruckender Ort mit einem Steinaltar, auf dem alle Pilger etwas Persönliches wie Wanderschuhe, Hostelpässe oder Stücke von Isomatten zurückgelassen hatten“, erzählt die 32-Jährige.

Sevilla ist Lieblingsstadt

In Bilbao besichtigte sie das Guggenheim-Kunstmuseum und in der portugiesischen Bucht von Peniche lernte die Ennigerloherin das Wellenreiten. Als Zuschauerin verfolgte Julia Grzymalla im italienischen Siena das Palio, ein traditionelles Pferderennen, bei dem die Stadtteile Sienas in drei Runden auf der Piazza del Campo gegeneinander antreten. „Sevilla ist meine absolute Lieblingsstadt“, schwärmt Julia Grzymalla von der Hauptstadt Andalusiens, in der sie eine Flamenco-Show und in Jerez de la Frontera die Königlich-Andalusische Hofreitschule besuchte.

Fazit der Reise: Es war eine einzigartige Erfahrung

Abgesehen von wenigen Regentagen, einem Einbruch in ihren Bus und einigen Kühlwasserproblemen war die Entdeckungstour mit Temperaturen um 35 Grad eine einzigartige, kulturelle Erfahrung.

SOCIAL BOOKMARKS
Artikel kommentieren
Bitte geben Sie den Bestätigungscode ein:
Neuen Code generieren
Kommentar nicht in Ordnung? Mitteilung an die Redaktion.