Rudelsingen unterm Sternenhimmel
Bild: Fietz
Altbekannte Schlager und Volkslieder haben die Besucher des Westkirchener Mühlenfests während des Rudelsingens unterm Sternenhimmel angestimmt.
Bild: Fietz

Unter dem nach den Regenfällen fast wolkenlosen Sternenhimmel schunkelten und klatschten die Sänger zu altbekannten Schlagern und Volksliedern. Tatkräftig begleitet wurden sie von Bernd Pelke am Schlagzeug und Thorsten Zywietz am Keyboard. Die beiden Musiker hatten außerdem die Liedauswahl getroffen. Wer bei „Joana“ oder „An der Nordseeküste“ nicht ganz so textsicher war, konnte sich an der Außenwand der Mühle orientieren. Dort wurde mithilfe eines Beamers jede Liedzeile angezeigt. Die Idee für das Rudelsingen stammt von Karin Beermann. „Ich habe zuvor in der Zeitung von dem Rudelsingen im Jovel in Münster gelesen und fand die Aktion richtig gut“, erklärt die Vorsitzende des Kirchenchors Westkirchen. Der Einfall, etwas Ähnliches auch auf dem Mühlenfest auf die Beine zu stellen, sei ihr während der Generalversammlung des Heimatvereins gekommen.

„Alles steht und fällt mit dem Wetter“

Uwe Cohn, Vorsitzender des Heimatvereins, freute sich über die rege Teilnahme: „Alles steht und fällt mit dem Wetter, da haben wir echt Glück gehabt“. Er könne sich sehr gut vorstellen, dass das Rudelsingen in zwei Jahren beim nächsten Mühlenfest wiederholt werde. Es sei eine wunderbare Einstimmung auf den Sonntag gewesen, der mit einem bunten Programm für Kinder aufwartete.

Hüpfburg und Schmink-Aktion

Während sich die Eltern mit Kaffee und Kuchen versorgten, tobte der Nachwuchs begeistert über die Hüpfburg, ließ sich fantasievoll von Steffi Ilgenstein schminken oder baute mit übergroßen Legosteinen Burgen und Ställe. Die Chance, sich eine Blumenranke ins Gesicht malen zu lassen, nutzte auch Brunhilde Irmsch, die ihren 76. Geburtstag am Sonntag feierte und ein Ständchen bekam.

Vereine packen mit an

Die beiden Ausstellungsräume der Mühlen waren ebenfalls geöffnet. Mitglieder des Heimatvereins erklärten dort alte Haushaltsgeräte wie einen Kaffeeröster oder eine Mangel. Außer den vielen freiwilligen Helfern des Heimatvereins trugen auch Mitglieder des amtierenden Westkirchener Schützenthrons zum Gelingen des Fests bei. Die Mitglieder des Löschzugs Westkirchen unterstützten die Veranstaltung, indem sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Zelt bewachte.

SOCIAL BOOKMARKS