„Sie steigen in den Ring, wenn es brennt“
Bild: Hübl
Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Ennigerloh sind Mitglieder geehrt worden. Das Bild zeigt (v. l.) den Stellvertretenden Bürgermeister Michael Topmöller, Andreas Landwehr, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Ennigerloh, Martin Beermann, Franz-Josef Künne, Hubert Schoppmann (alle 35 Jahre), Ludger Wonnemann, Andreas Hoppe (beide 25 Jahre), Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann und Jürgen Peitz, Stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Ennigerloh
Bild: Hübl

Dafür dankte der Stellvertretende Bürgermeister Michael Topmöller allen Feuerwehrleuten. „Sie steigen in den Ring, wenn es brennt“, sagte er. Aktuell sind 188 Wehrleute im aktiven Dienst tätig, das seien sechs mehr als im Jahr 2014, erklärte Jürgen Peitz, Stellvertretender Leiter der Feuerwehr, in seinem Bericht. Im Löschzug Ennigerloh sind es 49, in Enniger 44, 26 sind es in Ostenfelde, 31 in Westkirchen und 38 in der Hoest. Hinzu kommen 28 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 65 Feuerwehrleute im Spielmannszug Ostenfelde. Zusammen mit den in der Ehrenabteilung organisierten Wehrleuten umfasst die Freiwillige Feuerwehr der Drubbelstadt 384 Kameraden.

Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, haben die Feuerwehrleute 145 Seminare und Lehrgänge besucht. Das bedeute, dass fast jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr an so einer Maßnahme teilgenommen habe, erklärte Peitz. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob der Leiter der Feuerwehr, Andreas Landwehr, die psychische und physische Belastung hervor, der die Kameraden fast täglich ausgesetzt seien.

Zu 56 Einsätzen sei die First-Responder-Gruppe gerufen worden, erklärte er. Zwei Großeinsätze ließ er in seinem Rückblick Revue passieren. Die Ennigerloher Wehr habe bei der Evakuierung eines ICE und dem Hochwasser in der Nachbarstadt Oelde den Kameraden tatkräftig zur Seite gestanden. Dafür dankte Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann auch im Namen des Landrats Dr. Olaf Gericke allen freiwilligen Feuerwehrleuten.

Wilhelm Flaßkamp, Leiter der Oelder Polizeiwache, unterstrich in seinem Grußwort die gute und professionelle Zusammenarbeit seiner Behörde mit der Freiwilligen Feuerwehr, die sich zum Beispiel bei Verkehrsunfällen zeige. Zwei Termine legte Landwehr den Feuerwehrleuten ans Herz. Zum einen den Leistungsnachweis am 21. Mai in Liesborn, zum anderen das Fest zum zehnjährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr, das am 18. Juni gefeiert werden soll.

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