Viele Aktionen auf den Weg gebracht
Bild: Hübl
Neue Mitglieder: Marion Schmelter (l.), die Behindertenbeauftragte der Stadt Ennigerloh, freute sich über mehrere neue Mitglieder im Arbeitskreis Behinderte.
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„Es ist wichtig, viele Verbindungen aufzubauen, nur dann kann man auch etwas auf den Weg bringen“, sagte Marion Schmelter, Behindertenbeauftragte der Stadt Ennigerloh, am Dienstagabend im Christophorushaus. In der ersten öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises Behinderte begrüßte sie gleich mehrere neue Mitglieder. Mit Michael Topmöller, Vorsitzender des Stadtsportverbands, Elisabeth Köhler, Leiterin der Pestalozzi-Schule, Sabine Herbring, Leiterin des St.-Ludgerus-Kindergartens, Thomas Trampe-Brinkmann, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Kultur, Schule und Sport, sowie Patrick Seikert und Ina Markgraf-Lehmann von der Seniorenresidenz ist der Arbeitskreis nun noch breiter aufgestellt.

„Wir stecken mit unserem Arbeitskreis noch in den Kinderschuhen“, machte Schmelter deutlich. Das werde aber, angesichts der breiten Verankerung, nicht mehr lange so bleiben, ist sie sich sicher. Denn in der kurzen Zeit, in der das neu eingerichtete Gremium aktiv ist, sind schon einige richtungsweisende Aktionen auf den Weg gebracht worden. So haben Menschen mit Behinderungen im Oktober in sechs Ennigerloher Geschäften mitgearbeitet. „Dabei wurden sie von Vertretern der Politik begleitet“, erklärte Schmelter in ihrem Rückblick. Auch die Schulung von behinderten Menschen zu Energiebeauftragten durch die Stadtwerke Eto war nach Aussage von Marion Schmelter ein voller Erfolg, genauso wie die Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, als rund ums Rathaus gemeinsam Müll eingesammelt wurde.

Für die Zukunft sind weitere Aktionen geplant, um die Inklusion in Ennigerloh weiter voranzutreiben. So ist unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem Marktkauf geplant, ein Zumbakursus soll in Kooperation mit dem Kreissportbund durchgeführt werden, ein Vortrag über die Vorbereitung von Menschen mit Behinderungen auf den Arbeitsmarkt sowie ein Besuch der Freckenhorster Werkstätten sind in Vorbereitung. Und Anfang Mai soll der Inklusionsgedanke für alle am Markttag nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar werden. „Da wollen wir etwas ganz Tolles auf die Beine stellen“, verspricht Marion Schmelter ein besonderes musikalisches Erlebnis für Behinderte und Nichtbehinderte.

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