JVA-Neubau entsteht nicht in Everswinkel
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Der Ersatz für das einsturzgefährdete Gefängnis in Münster wird nicht in Everswinkel-Mehringen entstehen.

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Dies teilte die Behörde mit Zweigsitz in Münster am Donnerstag gegenüber der „Glocke“ mit. Der Standort, der die Gemeinde Everswinkel angeboten hatte, liegt mit 24 Kilometern Entfernung vom Land- und Amtsgericht Münster weit außerhalb des vorgegebenen Suchradius. Diesen hatte das Justizministerium NRW laut Mitteilung auf höchstens 10,5 Kilometer vorgegeben. Der ungünstigen Lage zum Trotz wurde das Areal in Mehringen dennoch in Augenschein genommen.

Weitere Kriterien, die zum Ausscheiden der Fläche in der Bauerschaft geführt haben, seien ökologische Bedenken gewesen. Genauere Informationen hierüber will der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) geben, „wenn wir die Öffentlichkeit über die Details der Grundstückssuche informieren“, sagte Behörden-Sprecherin Barbara Kneißler. Denn die Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Ersatz des einsturzgefährdeten Gefängnisses sei inzwischen gefunden, der Verwaltungsrat des BLB habe der Beschlussvorlage bereits zugestimmt.

Geeignetes Grundstück für Gefängnis in Münster gefunden

„Wir sind überzeugt, dass wir durch unsere ergebnisoffene Standortsuche dasjenige Grundstück in Münster gefunden haben, das sich am besten für den Neubau einer JVA eignet“, heißt es in der Mitteilung weiter. Sobald die rechtlichen Freiräume bestünden, solle die Öffentlichkeit über alle wesentlichen Details und das weitere Vorgehen in Kenntnis gesetzt werden.

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