Ein neuer Mann für die Sicherheit
Sicher ist sicher: Dieter Manthey (Mitte) ist ab jetzt Sicherheitsbeauftragter der Feuerwehr. Es gratulieren von der Wehrführung Meinhard Reinecke (links) und Norbert Stuckmann (2. v. r.) sowie Ludger Schenkel (2. v. l.) und Matthias Lürbke (rechts) von der Verwaltung.

Am Donnerstag erhielt er im Rathaus ganz offiziell seine Ernennungsurkunde. Der Mann kennt sich aus. Als Steiger und Prüfingenieur bei der Ruhrkohle hat er mit ähnlichen Aufgaben zu tun gehabt. Jetzt besitzt der Unterbrandmeister die Schlüsselgewalt über alle fünf Lippetaler Gerätehäuser und will allerorts ein möglichst einheitliches Niveau erreichen.

Es könne auf Dauer „nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen“, ist er überzeugt. Dieter Mantheys Aufgabenspektrum reicht von elektrischen Geräten in den Gebäuden bis hin zur spezifischen Feuerwehrausrüstung. „Im Einsatzfall muss alles funktionieren und am richtigen Ort zu finden sein“, erläutert Matthias Lürbke.

Anders als beim von ihm zitierten Hobbykeller gebe es im Alarmfall keine Zeit, sich mit Unzulänglichkeiten aufzuhalten. Bei Neuanschaffungen von Ausrüstungsgegenständen soll verstärkt auf Qualität und – wenn möglich – einheitliche Ware geachtet werden. All das soll in enger Abstimmung mit der Wehrführung und der Verwaltung geschehen. Auch die Feuerwehrleute an Ort und Stelle will Dieter Manthey, der kurz vor seinem silbernen Dienstjubiläum steht, überzeugen.

Schließlich gehe es nicht zuletzt auch um deren Sicherheit. „Am einen oder anderen Standort lauert so manches Schätzchen“, vermutet er. Die sollen aussortiert werden. „Ich fühle mich aber nicht als Sheriff, der durch die Häuser läuft und alles besser weiß“, betont der Brockhauser. Doch wenn nötig, wird der Stecker eines Uraltgeräts aus dem Baumarkt, das in einer professionellen Ausrüstung nichts zu suchen hat, abgeschnitten.

„Mut zur Entscheidung“ nennt das der neue Mann schmunzelnd. Matthias Lürbke hält den Job des Sicherheitsbeauftragten für „eine sehr wichtige Funktion“. Die kann Diether Manthey trotz des fortgeschrittenen Feuerwehrmann-Alters von 63 Jahren noch lange ausüben. „Eine Altersbeschränkung ist bei diesem Posten nicht vorgesehen“, sagt Gemeindebrandinspektor Meinhard Reinecke.

Die ersten Eindrücke des neuen Sicherheitsbeauftragten sind übrigens positiv: Totalausfälle sind bisher nicht aufgefallen.

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