Förderanträge müssen rasch in die Post
Der Schotterplatz neben dem Supermarkt-Gebäude (grau/rechts) in Lippborg soll bald zum provisorischen Parkplatz werden.

Es geht um den Bereich rings um den Elli-Supermarkt, um Begrünung, Flächen für Begegnung und Ruhebänke sowie den Abriss einer Mauer zur Blaufärberstraße. Supermarkt-Betreiber Mehmet Alptekin wünscht sich zudem weitere Parkplätze und eine Erweiterung seiner Verkaufsflächen von 630 auf gut 1000 Quadratmeter.

Der Lösung dieses Problems steht vor allem ein bewohntes Mehrfamilienhaus im Weg, das die Gemeinde Lippetal in früheren Jahren erworben hatte. Heute wohnen dort Lippborger Bürger, eine kurzfristige Lösung kann kaum erreicht werden. Einfacher ist es jedoch, einige vorläufige Parkplätze auf dem Schotterplatz neben dem neuen Supermarkt einzurichten, wo früher das Haus Schliephorst (Mode Willenbrink) gestanden hat. Nach dem Lippborger Markt Anfang September wurde das Haus abgerissen.

Auf die notwendige Absenkung einiger laufender Meter Bordsteine wartet der Supermarkt-Betreiber, die Aufträge sind aber laut Bürgermeister Matthias Lürbke erteilt. Daher werde in Kürze mit den Arbeiten begonnen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Gemeinde Lippetal inzwischen mitgeteilt, dass die Förderanträge für das umworbene Städtebauförderprogramm 2018 bis Dezember vorzulegen sind. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2017 wurden Plankonzeptionen für den zweiten Abschnitt der Ortskernentwicklung Lippborgs rund um den Einzelhandelsmarkt durch den Soester Planer Klaus Schulze vorgestellt.

Dabei war die räumliche und funktionale Anbindung an den ersten Teilabschnitt der Ortskernentwicklung Lippborg von Bedeutung. Das Zentrum soll nach und nach optisch und funktional aufgewertet werden, zum Aufenthalt und Verweilen einladen und private Investitionen nach sich ziehen. In der Ratssitzung im Juli wurde eine grundsätzliche Plankonzeption für die Antragstellung auf Fördermittel erarbeitet.

Zwischenzeitlich haben Erörterungsgespräche mit der Bezirksregierung Arnsberg stattgefunden. Für die Maßnahme muss die Bewilligungsreife vorliegen. Dabei ist ein formeller Ratsbeschluss notwendig. Für die Antragstellung sind außerdem eine Kostenschätzung, Planungsunterlagen und ein Erläuterungsbericht mit Beschreibung der Baumaßnahme erforderlich. Nach Mitteilung der Bezirksregierung Arnsberg ist der bisherige Fördersatz (60 Prozent) der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben zugrunde zu legen.

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