Riesenfilter für die Rommersch
Mit dem Kran wurde ein Schalungselement in den Baukörper der neuen Kläranlage nahe der Lippe gehoben. Der Riesenfilter wird später unter der Straße verschwinden.

Notwendig wird dies, weil das Gewerbegebiet nach Nordosten erheblich erweitert wird. Damit steigt auch der Anteil der versiegelten Flächen in dem Areal erheblich, was ein Ansteigen der Zuflüsse in die Regenwasser-Kanalisation zur Folge hat. Das allein würde einen großen Filter wohl nicht notwendig machen, aber andererseits erhöht sich auch die Zahl der Betriebe unterschiedlicher Art und somit auch die Möglichkeit, dass diverse Stoffe in das Regenwasser hineingelangen könnten.

Dem folgt die Vorgabe im Bebauungsplan, dass nunmehr eine Kläranlage mit Lamellenfiltern vorgeschaltet werden muss, ehe das Regenwasser aus der Rommersch in die Lippe geleitet werden darf. Unmittelbar an der Fußgängerbrücke haben die Bagger jetzt die entsprechende Kuhle ausgeschachtet, und das Betonfundament für das Klärwerk ist bereits gegossen. Am gestrigen Mittwoch wurden die Schalungselemente aufgestellt, um die Außenwände gießen zu können.

In wenigen Tagen wird das Bauwerk fertig sein, und dann bei der Trocknung aushärten. Gemeinde-Tiefbau-Ingenieur Eugen Nölle aus dem Rathaus berichtet, dass die gesamte Anlage soweit abgesenkt wird, dass sie nach der Fertigstellung unter der Straße liegen und nicht mehr erkennbar sein wird. Im Erweiterungsgebiet der Rommersch ist die Erschließungsstraße bereits fertig. Demnächst werden dort einige neue Betriebe errichtet.

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