Vom Jeckenchef zum Schützenkönig
Bild: Schomacher
Nach seinem königlichen Schuss lässt sich Lippborgs neue Majestät Rodger Urbansky von Julian Ahrens (l.) und Hubert Jasperkaldewe über den Platz tragen.
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Treffsicher hatte der 48-jährige Metzger, der im Rewe-Markt in Lippborg seinen Arbeitsplatz hat, mit dem 159. Schuss die letzten Späne des Holzadlers „Falco“ aus dem Fang geholt. Königin an Urbanskys Seite ist seine 42-jährige Ehefrau Martina, Bürokauffrau bei Actebis.

Rodger Urbansky,  der Vorsitzender des Kultur-Kreises-Lippborg und durch den örtlichen Karneval bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist, lieferte sich mit den Thronanwärtern einen spannenden Wettstreit um die Königswürde. „Auch wenn die Sonne nicht scheint, es riecht nach Kaiserwetter“, kommentierte Bernd Schulte das Vogelschießen. Denn unter den ernsthaften Bewerbern strebte Vereinsvorsitzender Rüdiger Siepmann genau diese Ehre an. Darüber hinaus erfuhren die zahlreichen Zuschauer auch folgendes: „Der Bröggelbauer (Hubert Hohoff) hat Zielwasser getrunken, und schießen kann der sowieso.“

Während Paul Hagedorn und Sebastian Spindler zügig für das Nachladen der Gewehre sorgten, gehörte auch Stefan Hegemann zu den ernsthaften Bewerbern. Im Vorfeld holten zudem Rolf Klotmann, Rouven Fleckner, Julian Ahrens und Josef Berliinghoff manchen Span aus dem Fang. Von den Insignien sicherte sich Steve Jödicke die Krone, Philipp Röttger das Zepter, Norbert Witte den Apfel und Rouven Fleckner den Kranz.

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