Warnung vor verseuchten E-Mails
Lippetals Wirtschftsförderer Hans-Joachim Hobrock warnt eindringlich davor, nicht ganz koschere E-Mails anzuklicken und deren Anhänge zu öffnen. Es könnten Virenträger sein.

Es geht um Mails, die unter der umfangreichen Post in den Rechnern der Gemeindeverwaltung und auch auf Computern von Lippetaler Einwohnern aufgetaucht sind. In den Anhängen dieser Nachrichten können Computer-Viren versteckt sein.

Deshalb warnt Hobrock eindringlich davor, den Anhang solcher E-Mails zu öffnen. Das tückische an den sogenannten Spam-Nachrichten ist, dass deren Absender Personen aus der Verwaltung, zum Beispiel bekannte Sachbearbeiter, zu sein scheinen. Die Urheber der täuschend echten Nachrichten auf unbekannten Servern verwendeten solche Namen, um vorzutäuschen, dass die Mails einen „ehrlichen“ Absender haben.

Werden die Anhänge wie vermeintliche Rechnungen geöffnet, können sich Trojaner auf dem Rechner einnisten und Schäden anrichten, zum Beispiel Daten oder Passwörter ausspionieren oder gar den Computer lahm legen. So wie dem Märkischen Kreis soll es Lippetaler Verwaltung nicht ergehen. Dort hatte ein Virus in der Kreisverwaltung kürzlich den gesamten Computer-Betrieb mit 120 Servern und 1500 Computern lahmgelegt.

Deshalb rät Hobrock allen Kollegen in der Verwaltung und allen Lippetalern, die Identität von E-Mails und die Signatur genau zu prüfen, ehe Anhänge geöffnet werden. Im Zweifelsfall könne ein Anruf bei dem vermeintlichen Versender, also dem echten Verwaltungsmitarbeiter, Klarheit schaffen.

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