Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich das Leben nahm, wohnte Sophia Aschenberg an der Lindenstraße 23. Auf dem jüdischen Friedhof ist ihr Leichnam damals verscharrt worden – ohne dass ein Gedenkstein auf ihre Person verweist.
Damit ihr Schicksal dennoch nicht in Vergessenheit gerät, hat der Kölner Künstler Gunter Demnig vor ihrem damaligen Zuhause einen seiner Stolpersteine in den Boden eingelassen.
Zu lesen ist dort: „Hier wohnte Sophia Aschenberg, geb. 1866. Gedemütigt / entrechtet. Flucht in den Tod, 13. 1. 1939.“
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Insgesamt 53 Steine hat Demnig am Mittwoch an zehn Stellen – acht in Oelde und zwei in Stromberg – verlegt. Die Initiative zu dieser Aktion war vom ökumenischen Arbeitskreis „Wir Christen in Oelde“ ausgegangen.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

