Ausgestattet mit Handschuhen und Säbel muss ab Samstag auf den Stufen vor der Kreuzkirche nicht nur der Text, sondern auch jede Bewegung der Darsteller sitzen. Denn sie fechten in Duellen und Mehrkämpfen. Damit das reibungslos funktioniert, trainiert Fechtchoreograph Werner Schwager seit September 2011 regelmäßig mit den Darstellern. „In den ersten Monaten mussten zunächst Paraden und Angriffe erlernt werden, denn darauf baut letztendlich eine Choreographie auf“, erklärt Werner Schwager, der seit 2009 als Dozent für Fecht- und Kampfeinlagen tätig ist. Seit September 2011 kommt er alle drei bis vier Wochen aus dem sauerländischen Hallenberg nach Stromberg, um mit den Darstellern zu proben. Neben den zuerst erlernten Paraden und Angriffen müssen nun auch Überwurftechniken, das Fallen und Abrollen, der Faustkampf und das Treten, ohne jemanden zu verletzen, beherrscht werden. Auch sei das Fechten im Theaterstück eine „Herausforderung, weil es sportlich anstrengend ist“, betont Teeke. Der Muskelkater im Anschluss an die ersten Trainings hätte einige Darsteller Muskeln spüren lassen, „von denen sie gar nicht wussten, dass sie sie besitzen“, fügt Werner Schwager hinzu.
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