Um 10.48 Uhr wurde die Oelder Feuerwehr alarmiert. Als abzusehen war, dass weitere Atemschutzträger benötigt würden, wurde der Löschzug Keitlinghausen/Sünninghausen dazu beordert. Die Wehrleute setzten von Innen Trupps unter Atemschutz ein und bekämpften den Brand von Außen zunächst mit Hilfe der Leiter.
Der Dachfirst habe, so Einsatzleiter Reinhard Börger, oberhalb der Dachverkleidung gebrannt. Über ein Gerüst, das sich am Haus befindet, kletterten Feuerwehrmänner bis ans Dach und löschten von dort. Anschließend arbeitete sich ein am Seil gesicherter Feuerwehrmann bis zum Dachfirst vor, um die Firstpfannen abzudecken. Mithilfe der Wämerbildkamera konnten die Feuerwehrkameraden Glutnester aufspüren und löschen.
Außer dem Dachdecker und einem Bewohner, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten, gab es keine Verletzten. Zwölf Personen hatten das Gebäude bereits verlassen, als die Feuerwehr anrückte, zwei Personen wurden von den Wehrleuten herausgeholt.
|
|
Um 12.30 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte einrücken. Während der Löscharbeiten hatte die Polizei die Straße für den Verkehr gesperrt.

