Doppelt so viele Sammler aktiv
Bild: Fietz
Nach getaner Arbeit kehrte ein Teil der mehr als 250 Helfer mittags zum Baubetriebshof zurück, um sich mit warmer Suppe sowie Kaffee und Tee zu wärmen und zu stärken.
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Nachdem die freiwilligen Helfer sich zuerst am Oelder Baubetriebshof mit Säcken, Zangen und Warnwesten ausgerüstet hatten, verteilten sich die 22 Gruppen über das gesamte Stadtgebiet. Auch sei es gelungen, drei Gruppen in Stromberg einzusetzen, sagte Organisator Ralf Schlüter vom Fachdienst Tiefbau und Umwelt. Für das nächste Jahr wünscht er sich noch mehr Freiwillige, um auch in Lette und Sünninghausen Gruppen loszuschicken. Die Teilnehmerzahl habe sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, obwohl damals ganz ähnliche Wetterverhältnisse geherrscht hätten.

Kinder sind motiviert

Die Albert-Schweitzer-Schule und die Von-Ketteler-Schule stellten mit 55 und 46 Personen die größten Gruppen, dicht gefolgt von der Kommunionsvorbereitungsgruppe Oelde mit 45 Müllsammlern. Auch Flüchtlinge aus Oelde und 20 Personen der Stromberger Gruppe Eine-Welt-Integration beteiligten sich ebenso wie das Ambrosius-Haus Oelde und die OGS der Overbergschule. Außerdem waren die Kommunionkinder aus Stromberg und viele Familien und Einzelpersonen aktiv. Familie Knauff ließ sich beispielsweise von den starken Regenschauern nicht beirren. „Wenn man bei dem Wetter mit den Kindern spazieren gehen kann, dann kann man auch für den guten Zweck Müll einsammeln“, findet Yvonne Knauff. Ihre Kinder seien sehr motiviert, Henri habe das Müllsammeln schon am Tag zuvor in der Schule geübt und dabei viel Spaß gehabt.

Warme Suppe für Helfer

Nach getaner Arbeit gab es für die Helfer, von denen viele völlig durchnässt waren, beim Baubetriebshof eine wärmende Suppe sowie heißen Tee und Kaffee. „Ich bin absolut begeistert von dem bemerkenswerten Engagement der Teilnehmer“, sagte Ralf Schlüter. Oeldes Stadtbaurat Matthias Abel pflichtete ihm gern bei. Die Aktion sei „ein großer Erfolg“.

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