Durch tiefen Schlamm ins Ziel gekämpft
Der Name ist Programm bei den Mud Masters, bei deren Deutschlandpremiere in Weeze auch (v. l.) Stefan Kelker, Thorsten Koch und Sebastian Sperl aus Oelde mit von der Partie waren.

Auf einer Offroad-Hindernisstrecken von 6, 12, 18 oder 42,195 Kilometern galt es Hindernisse wie den „Walk of fire“, den „Splash jump“ oder den „Pipe runner“ zu bezwingen. Der Mud Masters Obstacle Run als einer der größten Hindernisläufe Europas fand zum ersten Mal in Deutschland statt. Austragungsort für 6000 Teilnehmer war das Gelände des internationalen Flughafens Weeze und der ehemaligen Royal Air Force Basis. Auf der Distanz über 12 Kilometer führte der spektakuläre Erlebnis-Lauf Sebastian Sperl, Stefan Kelker und Thorsten Koch durch bewaldete Passagen, tiefe Kiesgruben und ehemalige Hangars mit Steilwänden, Wassergräben, Klettergerüsten und Schlammlöchern. „Ungewöhnliche und extreme Sportarten fordern mich heraus“, sagt Thorsten Koch, der sich mit Sebastian Sperl und Stefan Kelker seit Anfang des Jahres mit Laufen, Cross Fit, Radfahren und Kraftsport vorbereitet hatte.

Teamgeist wird gestärkt

Beim Obstacle Run handelt es sich nicht um einen Wettlauf auf Zeit. Es geht um ein Ziel, das gemeinsam erreicht werden soll. Außer sportlicher Fitness, Ausdauer und Mut sorgt ein besonderer Teamgeist unter den Teilnehmern deshalb für eine einzigartige Stimmung und ein unvergessliches Erlebnis. „Die Sandkuhle und dass ich es überhaupt ins Ziel geschafft habe, waren meine Highlights“, erzählt Stefan Kelker. Es sei eine klasse Veranstaltung und purer Spaß, zeigen sie sich einig. „Der Team-Spirit und das Gemeinschaftsgefühl tragen die Veranstaltung. Jeder hilft jedem, um es gemeinsam bis ins Ziel zu schaffen. Laufzeiten spielten keine große Rolle“, erinnert sich Sebastian Sperl. „Die größte Herausforderung waren die läuferische Ausdauer und der Sprung aus vier Metern Höhe in eiskaltes Wasser“, verrät der 28-jährige Cross-Fit-Sportler. Unter dem Namen Mud Masters werden seit 2012 Hindernisläufe mit jeweils mehreren tausend Teilnehmern veranstaltet. Die Strecken basieren auf Trainingspraktiken der US-Marines. Im nächsten Jahr wollen Sebastian Sperl, Stefan Kelker und Thorsten Koch erneut antreten – dann über die Distanz von 18 Kilometern.

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