EVO beliefert Stadt mit Strom und Gas
Bild: Haunhorst
Zufrieden sind (v. l.) Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, EVO-Geschäftsführer Rolf Berlemann und Andreas Langer, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, denn die Energieversorgung Oelde wird die Stadt 2013 und 2014 wieder mit Strom und Gas beliefern. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung. Vor zwei Jahren war der heimische Energieversorger anderen Anbietern unterlegen gewesen. 
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 Das haben EVO-Geschäftsführer Rolf Berlemann, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, der auch EVO-Aufsichtsratsvorsitzender ist, sowie Andreas Langer als Leiter des städtischen Gebäudemanagements in einem Pressegespräch deutlich gemacht.

Knop betonte, er freue sich angesichts seiner beiden Funktionen auch gleich doppelt: „Für die Stadt ist es gut, dass wir ein preisgerechtes Angebot bekommen haben, da wir unsere Kosten optimieren müssen. Für die EVO als 54-prozentige Tochter der Stadt ist der Erfolg in der Ausschreibung ein Imagegewinn.“ Knop erinnerte an die Kritik aus der Bevölkerung, die laut geworden war, als der heimische Energieversorger vor etwa zwei Jahren die damalige Ausschreibung nicht hatte für sich entscheiden können. Daher bekommt die Stadt noch bis Ende 2012 Strom von den Stadtwerken Lemgo und der Lichtblick AG Hamburg und Gas von der Berliner Gaswerke AG.

Berlemann betonte, es sei für sein Unternehmen „enorm wichtig“, dass es nun wieder Strom und Gas an die Stadt liefern könne. Der Erfolg zeige auch, dass „wir ab 2013 auf einem guten Marktniveau liegen“. In diesem Zusammenhang verwies er auch darauf, dass die EVO „einen Großteil der Abnahmestellen des Kreises Warendorf“ beliefere, unter anderem das Haus Nottbeck.

 Andreas Langer, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, erläuterte, die EVO habe sich in einem zweistufigen Verfahren einer elektronischen Auktion durchgesetzt. Nach der Bewerbung sei der heimische Energieversorger bei Strom und Gas zusammen mit fünf bis sechs anderen Anbietern in der Endrunde gewesen – mit Erfolg.

Knop betonte, die EVO habe keinen Vorteil gehabt, weil sie eine städtische Tochter sei. „Es handelt sich um ein diskriminierungsfreies Verfahren, das gesetzlich vorgeschrieben ist.“

 Die Stadt Oelde verbraucht laut Langer 3,6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr sowie 5,9 Millionen Kilowattstunden Gas. Für die Lieferung in den Jahren 2013 und 2014 wird die Stadt gut 1 Millionen Euro für Strom sowie 500 000 Euro für Gas ausgeben (inklusive Abgaben).

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