Fragebogen an Oelder Eltern ist formuliert
Die Formulierung des Fragebogens zur zukünftigen Oelde Schullandschaft im weiterführenden Bereich ist abgeschlossen.

Die Fragen seien sehr offen formuliert und unter Einbindung der Stadtschulpflegschaft entstanden, erläutert Heike Beckstedde, Mitarbeiterin der Pressestelle der Stadt. Gerichtet habe man sich nach Musterfragebögen des NRW-Schulministeriums. Auch die Bezirksregierung ist in die Planung einbezogen: Bevor der Bogen eingesetzt wird, muss er mit ihr abgestimmt werden. Die fünf Fragen richten sich an die Eltern der künftigen Zweit-, Dritt- und Viertklässler in Oelde. Wissen möchte die Verwaltung zunächst, ob das jeweilige Kind ein Mädchen oder ein Junge ist und welche der drei Jahrgangsstufen es im kommenden Schuljahr besucht. Dann geht es darum, an welcher Schule der Sohn oder die Tochter wahrscheinlich angemeldet würde, wenn es in Oelde „keine neue Schule des längeren gemeinsamen Lernens geben sollte“. Hier können die Eltern bis zu zwei Antwortmöglichkeiten – unter anderem Hauptschule, Realschule oder Gymnasium in Oelde, Gesamtschule, Sekundarschule oder Gymnasium außerhalb von Oelde – ankreuzen. Eine Antwort ist möglich bei der Frage, ob das Kind die „Schule des längeren gemeinsamen Lernens“ vom nächsten Schuljahr an (2013/2014) besuchen würde, wenn diese denn in Oelde eingeführt würde. Zur Wahl stehen: „ganz bestimmt, eher ja, eher nein, bestimmt nicht“. Für diejenigen, für die diese Schulform in Betracht käme, schließt sich dann noch die Frage an, ob sie sich ausschließlich für eine teilintegrierte Sekundarschule entscheiden würden, die mit dem Thomas-Morus-Gymnasium kooperiert, ausschließlich für eine Gesamtschule mit eigener gymnasialer Oberstufe oder ob für sie beide Formen möglich wären. Nach zwei Elternabenden, die am 4. September stattfinden, soll die Befragung vom 10. bis 21. September durchgeführt werden. Dem Rat wird die Verwaltung die Ergebnisse in seiner Sitzung am 22. Oktober präsentieren. Dann muss dieser auch entscheiden, wie es weitergeht. Bis zum 30. November müsste ein Antrag zur Einrichtung einer integrierten Schulform bei der Bezirksregierung eingereicht werden. Der Fragebogen ist auf der Internetseite der Stadt (Link siehe unten.) zu finden.

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