Freiluftschwimmer in Oelde trotzen dem Regen
Bild: dpa
Zwei Frauen schwimmen im Freibad in Oelde-Stromberg. Das Freibad Gaßbachtal hat am Samstag seine Freibad-Saison als erstes Freibad in Nordrhein-Westfalen eröffnet.
Bild: dpa

Obwohl es schüttete und stürmte, haben am Samstagmorgen Dutzende hartgesottener Schwimmer die Freibadsaison in Oelde eröffnet. Mehr als 100 Badegäste zählte Wolfgang Röttig vom Förderverein, der das Bad im Münsterland bei Warendorf betreibt, bis zum Mittag - bei elf Grad Celsius Lufttemperatur, aber immerhin 27 bis 28 Grad im Wasser. Das Bad hatte den Start der Freibadsaison schon im vergangenen Jahr vorverlegt und hatte dafür sehr viel positive Rückmeldung bekommen, erklärte Röttig am Samstag. Das Wetter locke, und die Leute seien „richtig grell drauf“, an der frischen Luft zu schwimmen, so Röttig.

Gäste aus Bielefeld, Dortmund oder Paderborn

Wassertemperatur 28 Grad, Außentemperatur 11 Grad: Mehr als 100 Hartgesottene trotzten den Temperaturen
Dafür kämen die Gäste gar aus Bielefeld, Dortmund oder Paderborn. Die ersten hätten schon vor der Bad-Öffnung um acht vor der Tür gestanden: „Erstaunlich, denn heute früh hat es geschüttet und gestürmt.“ Als einer der ersten Badegäste lag der 54-jährige Berufsschullehrer Dieter Winter mit seiner Frau unter dem dunkelgrauen Oelder Himmel. Er sei Radsportler, aber bei dem Wetter gehe er lieber schwimmen, als mit dem Rad zu fahren. „Für uns ist das sehr, sehr angenehm, wenn man aus der kalten Luft in das warme Wasser steigt“, sagte er am Samstagmittag, als es einmal nicht regnete.

Frühling macht in den nächsten Tagen Pause

Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt Schwimmen unter freiem Himmel zunächst etwas für Unerschrockene. Die Meteorologen rechnen damit, dass es bis einschließlich Dienstag bewölkt, regnerisch und windig bleibt. Die Temperaturen sollen dabei im Rheinland Höchstwerte um die 14 Grad Celsius erreichen. Ab Mittwoch soll es laut DWD kälter werden, aber auch mehr Sonne und deutlich weniger Regen geben. In den Nächten können die Temperaturen verbreitet auf 0 bis 4 Grad Celsius sinken. Dann sind östlich des Rheins und in Westfalen auch Bodenfrost und Straßenglätte nicht ausgeschlossen, erklärte eine Sprecherin am Samstag. Der Wetterumschwung bringe auch starke bis stürmische Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde mit.

SOCIAL BOOKMARKS
Bild: dpa
Wassertemperatur 28 Grad, Außentemperatur 11 Grad: Mehr als 100 Hartgesottene trotzten den Temperaturen
Bild: dpa