Hammelmann bekennt sich zum Standort Oelde
Bild: Reimann
Die Verantwortlichen der Oelder Firma Hammelmann und der Stadt Oelde freuen sich darüber, dass das Unternehmen im Gewerbegebiet A2 neu baut und sich damit zum Standort Oelde bekennt. Das Bild zeigt (v.l.) Geschäftsführer Wolfgang Leifeld, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Wirtschaftsförderer Klaus Aschhoff und Betriebsleiter Burkhard Helmig.
Bild: Reimann

 Das haben Geschäftsführer Wolfgang Leifeld und Betriebsleiter Burkhard Helmig am Freitagmorgen in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Karl-Friedrich Knop offiziell bekanntgegeben.

Damit beendeten sie auch die Gerüchte, die seit Monaten durch die Stadt gingen und besagten, das Unternehmen werde Oelde verlassen. Nach Informationen der „Glocke“ soll die Stadt Beckum um die Ansiedlung der Firma geworben haben.

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop betonte, dies sei ein guter Tag für Oelde und für Hammelmann. Er sei dankbar für das klare Bekenntnis zum Standort Oelde und freue sich sehr. Die Firma ist auch ein wichtiger Gewerbesteuerzahler der Stadt Oelde.

 Hammelmann wird für das Projekt eine Fläche von 45 000 Quadratmetern von der Stadt Oelde erwerben und hat eine Option auf eine Erweiterungsfläche von 15 000 Quadratmetern.

Durch eine konstant erfolgreiche Geschäftsentwicklung sei die Firma am jetzigen Standort am Sundern an ihre betrieblichen Kapazitätsgrenzen gestoßen, betonen die Verantwortlichen.  Da der Mietvertrag für das bisherige Betriebsgelände Ende 2014 ausläuft, hatten die Verantwortlichen seit längerem auch die Alternative Neubau an einem anderen Standort geprüft. Dort will man nun eine Fabrikationsstätte mit optimalen Produktionsabläufen schaffen und durch Produktivitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen konkurrenzfähig bleiben. Bis 2014 soll die in der Branche weltweit modernste Fertigungsstätte für Hochdrucktechnik entstehen.

Hammelmann ist nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter von Hochdrucktechnik. Das Oelder Unternehmen war 1949 von Paul Hammelmann gegründet worden und erwirtschaftete 2011 an seinem Stammsitz mit 290 Mitarbeitern einen Umsatz von 75 Millionen Euro. Rund 65 Prozent der Produkte werden exportiert. Seit sieben Jahren gehört die Firma zur Interpump Group (Italien).

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der “Glocke“.

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  Joern Becker, Wadesloh 27.07.2012 13:31:37
Na, da sieht man ja, das den Stadtherrendie Firma Hammelmann wichtiger ist als Die Firma Tennis-Point!!
  Rainer W., Westfalen 27.07.2012 14:27:47
Ich würde das nicht gegeneinander aufwiegen wollen. Schön, dass Hammelmann der Stadt treu bleibt. Aber ja, im Falle Tennis Point hat man ein attraktives Vorbild eines unternehmerisch erfolgreichen Start-ups verloren. Das Thema Entrepreneurship (im engen Sinne: Gründungsförderung) wird mehr und mehr zum Thema lokaler/regionaler Wirtschaftsförderung. Und da haben Unternehmen wie Tennis Point Inkubatorfunktion. Dies sowohl als Vorbildfunktion als auch hinsichtlich Netzwerkpotenziale. Gerade Tennis vereint Breiten- wie auch Elitensport und tummeln sich dementsprechend hier viele Akteure (auch mit Kohle). Wenn sich klein-/mittelstädtische Verwaltungsakteure zu ein wenig mehr Flexibilität bequemen könnten, wäre so viel möglich. Und je stärker die europäischen Enteignungsfonds (ESM) am Wohlstand knabbern, desto dankbarer wird man für jeden Unternehmungsgeist und Gründungswilligen sein. Die verwaltungsrechtliche Prämisse "Präventives Verbot mit Erlaubnisvorbehalt" ist obsolet. Mut zur Freiheit zählt und zahlt sich aus.
  Fritz Fuchs, 28.07.2012 00:11:53
son Tennis Point zahlt seine Mitarbeiter auch nicht ansatzweise so gut wie eine Firma Hammelmann..
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