Projekt „Judah Ben Hur“ startet
Bild: Timmermann
Vor 2000 Jahren, in der Zeit des Römischen Reichs, spielt die Geschichte von „Judah Ben Hur“, die Regisseur Hendrik Becker im nächsten Sommer auf die Burgbühne Stromberg bringt. Am Freitag findet das erste Treffen aller an dem Projekt Interessierten im Spielerheim statt.
Bild: Timmermann

 Denn sie spiele in einer Zeit des Umbruchs, in der die Religion des Christentums als neue Idee dafür entstehe, wie Menschen ihr Leben leben wollten. „Nicht mit Gewalt, sondern mit der Botschaft des Friedens, die von Jesus Christus ausgeht.“

Becker ist längst mittendrin in dieser spannenden Zeit vor 2000 Jahren. Mehr als 100 Seiten Text für die Stromberger Burgbühnen-Theaterfassung von Lewis Wallace’ Erzählung „Judah Ben Hur“ hat er in den vergangenen Wochen geschrieben.

Für alle, die gemeinsam mit ihm dieses Projekt angehen wollen, ob auf oder hinter der Bühne, geht es am morgigen Freitag, 10. November, los. Dann findet ab 19 Uhr die erste Besprechung im Spielerheim statt. Dazu seien alle eingeladen, die Interesse an dem Stück hätten, betont der Regisseur.

Jeder könne nach dem Abend in Ruhe entscheiden, ob und – wenn ja – wie er einsteigen wolle. „Wir finden einen Platz für alle“, verspricht er.

Die Schlüsselszenen des Dramas stehen, darüber hinaus ist Becker aber noch mitten im Schaffensprozess. Mit dem Ensemble möchte er die Theaterfassung weitererarbeiten. Dann geht es selbstverständlich auch ums Thema Wagenrennen. „Es wird eine Rolle spielen. Aber im klassischen Sinn wird es nicht funktionieren“, betont er mit Blick auf die Stufen vor der Kirche.

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