Sattelgeschoss für die Oberstufe
Bilder: Timmermann
Die ersten Wände für das Staffelgeschoss der Gesamtschule Oelde stehen. Davon haben sich Vertreter des Fachdienstes Gebäudewirtschaft und der Schule bei einer gemeinsamen Baustellenbegehung ein Bild gemacht: (v. l.) Jörg Schröder, Manuel Kortenjan, Mario Schmidt (Stellvertretender Schulleiter), Andreas Langer und Michael Jütte (Schulleiter).
Bilder: Timmermann

Bis zum Beginn des nächsten Schuljahrs sollen auf 800 Quadratmetern neun Unterrichtsräume entstehen. Das 1,5 Millionen Euro teure Staffelgeschoss in Holzrahmenbauweise ersetzt das Satteldach, unter dem nur halb so viel Platz war. Bis Ende des Jahres soll es aufgestellt und der Kran abgebaut sein. Bis zum letzten Pinselstrich wird es nach Aussagen von Manuel Kortenjan, Fachdienst Gebäudewirtschaft, Sommer werden. Das Staffelgeschoss wird sich dann durch graue Fassadenplatten optisch vom ansonsten rot gehaltenen Gebäude abheben.

Auf den roten Gebäudeteil wird das Sattelgeschoss aufgesetzt.

Die Baulärmbelästigung in den Räumen unter dem neuen Geschoss halte sich in Grenzen, sagte Gesamtschulleiter Michael Jütte. Alle seien bemüht, Lärm erzeugende Arbeiten außerhalb der Unterrichtszeiten durchzuführen. Von den Wetterverhältnissen her seien die nächsten zwei bis drei Wochen „etwas kritisch“, meinte Kortenjan. An den Stellen, wo zum Aufsetzen der Wände Löcher gebohrt wurden, könnte bei Regen Wasser in die darunter liegenden Räume des Altbaus von 1951 sickern. Mit regelmäßigen Kontrollen auch am Wochenende durch Mitarbeiter des Fachdienstes sollen Schäden verhindert werden.

Fertigstellung für 2020 geplant

Mit der Gründung der Gesamtschule zum Schuljahr 2013/14 hatten die ersten Bauarbeiten begonnen. Die Gesamtmaßnahme besteht aus mehr als 50 Einzelprojekten, die bis Ende 2020 abgeschlossen sein sollen.

Bei einem Rundgang durch die Schule präsentierte Jütte zwei weitere Bereiche, die nun einsatzbereit sind. Seit vier Wochen läuft in der neuen und behindertengerechten Schulküche der Hauswirtschaftsunterricht. „Die Küche sieht herausragend gut aus“, meinte Jütte. Für den Theorieteil schließt sich ein Raum mit Beamer an.

Besonders gut gefällt dem Schulleiter, selbst Chemielehrer, das Konzept der beiden Chemieräume. „Der experimentelle Teil und die Theorie sind nun klar voneinander getrennt.“ Das fördere die Aufmerksamkeit der Schüler. In der Raummitte sitzen sie für den Theorieteil an Tischen. Geht es an die Experimente, wechseln sie zu den Plätzen außen, die mit Gas-, Wasser- und Stromanschlüssen ausgestattet sind. 120 000 Euro kostete die chemikalienresistente Möblierung.

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