Zwei Unfall-Tote auf der A2 bei Oelde

Auf der A2 bei Oelde hat es einen schweren Unfall mit  zwei Toten und 27 Verletzten gegeben. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Fast zeitgleich kam es auch bei Rheda-Wiedenbrück zu einer Karambolage mit 10 Verletzten.

Am Mittwochmorgen hatte die Polizei noch von 38 Verletzten gesprochen, die Zahl im Lauf des Tages aber aktualisiert.

Zu dem folgenschweren Unfallgeschehen kam es laut ersten Erkenntnissen der Polizei gegen 17.25 Uhr, als mehrere Fahrzeugführer etwa 500 Meter hinter der Anschlussstelle Oelde durch die tief stehende Sonne und aufgewirbelte Gischt nach Starkregen geblendet wurden. Teils scharfe Bremsmanöver lösten die Massenkarambolage aus, in die 13 Pkw sowie ein Reisebus verwickelt wurden. Einige Fahrzeuge überschlugen sich dabei. Die Fahrzeugwracks waren über eine Strecke von gut einhundert Metern verteilt. Bei diesem Unfallgeschehen kamen zwei Menschen ums Leben, drei wurden schwer verletzt, zwölf leicht.

Ein dutzend Notärzte vor Ort

Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Warendorf eilten zur Unfallstelle, nachdem das Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ ausgegeben worden war. Außerdem unterstützen Besatzungen dreier Rettungshubschrauber die Kräfte. Fast ein Dutzend Notärzte versorgte an der Unfallstelle die Verletzten.

Zehn Verletzte bei Rheda-Wiedenbrück

Zu einem weiteren Unfallgeschehen kam es wenige Minuten später auf der A2 nach der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz. Auch dort krachte es auf einer Strecke von 300 Metern mehrere Male. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden dabei zehn Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. 26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt.

A2 mehr als zehn Stunden gesperrt

Wegen der zahlreichen beschädigten Fahrzeuge war die A2 für mehr als zehn Stunden gesperrt, erst um 4.50 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Die Feuerwehr versorgte die wartenden Autofahrer, bis die Sperrung wieder aufgehoben werden konnte. Die Polizei musste mehrere beschädigte Fahrzeuge abschleppen lassen.

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Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.