Albert Teepe und Alessa Frey greifen gekonnt zu
Bild: Alsmann
Da reiten sie wieder: Zahlreiche Zuschauer verfolgten vor den Toren Füchtorfs die Fuchsjagd. Pausen gestalteten den fünfstündigen Ausritt stressfrei.
Bild: Alsmann

Neben zahlreichen Schaulustigen nahmen auch Gäste teil, die sich der gemeinschaftlichen Traditionspflege immer wieder gern anschließen. So folgten den 41 Reitern vier Planwagen mit Gästen aus Ennepetal und anderen Gastvereinen. Bei strahlendem Sonnenschein schwangen sich die Reiter die Sättel. Je nach Neigung schlossen sich Pferd und Reiter unterschiedlichen Jagdfeldern an. Das springende Feld führte Silvia Herte an, Jürgen Niemerg folgten die Nichtspringer. Für ältere Pferde und unerfahrene Reiter wurde ein langsameres Feld gebildet, das von Anja Hartmann angeführt wurde. Die Strecke führte über Stock und Stein, durch den Fichtenbusch, über den „Heppel“ in Subbern Richtung Rippelbaumer Heide und den Taubenbusch. Zur Mittagspause fand sich die Jagdgesellschaft auf dem Hof der Familie Hartmann in Rippelbaum ein. Dort wurde eine herzhafte Erbsensuppe den Reitern und folgenden Gästen gereicht. Gestärkt machte sich die Truppe wieder auf den Weg, um einer weiteren Station bei Familie Nettelnstroth und auf dem Hof Niemerg entgegenzureiten. Nach fast fünfstündigem Ritt durch Wald und Flur konnte man die Hufschläge im Dorf deutlich hören. Mit einem schallenden Halali eröffneten die Jagdhornbläser das eigentliche Fuchsschwanzgreifen. Fest im Sattel ging es auf zur ersten Runde. Hierbei gelang es Alessa Frey von den Gästen aus Ennepetal, den Fuchsschwanz über die Schulter hinweg ihrer Vorreiterin zu greifen. Somit war sie neue Gastfuchsmajorin der Gäste. Im Anschluss ritten die übrigen Teilnehmer los. Die Jagdhörner erklangen und machte sich eine Meute hinter Silvia Herte und dem Fuchsschwanz her. Nach einigen spannenden Augenblicken gelang es Albert Teepe, ihr den Fuchsschwanz abzujagen. So kürte Teepe sich zum Fuchsmajor des Vereins. „Ich habe alles gegeben“, sagte Teepe erfreut. Teepe durfte sich bereits vor 40 Jahren Fuchsmajor nennen. Zum Abschluss der Fuchsjagd fanden sich die Teilnehmer am Abend gut gelaunt in der Kantine der Reithalle ein. Im Anschluss an die Siegerehrung der neuen Fuchsmajore ging der Abend zum feucht-fröhlichen Feiern über und fand sein Ende in den frühen Morgenstunden.

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