Kaffeetrinken wie bei Käthe Luther
Bild: D. Reimann
Stets unter einem anderen Thema stehen die monatlichen Zusammenkünfte des evangelischen Magdalenenkreises. Diesmal hatte Gudrun Böttcher zum „Kaffeetrinken wie zu Käthe Luthers Zeiten“ geladen. Darüber freuten sich (unten, v. l.) Irene Weiß, Adelheid Leib und Erika Scholz sowie (oben, v. l.) Gertrud Böttcher, Ursula Finke, Edeltraud Steube, Dorita Barnefsky und Hilde Tresch.
Bild: D. Reimann

 Mit 26 Jahren heiratete sie den Reformator Martin Luther. Später wurde sie deshalb auch die Lutherin genannt. In Erinnerung an sie konnten sich die Frauen einen Platenkuchen – der wie früher ohne Backpulver gebacken worden war – und Carokaffee, der an den Kornkaffee der damaligen Zeit erinnern sollte, schmecken lassen.

An vergangenen Zeiten orientierten sich auch die Platzsets und die Kaffeekanne, die Gudrun Böttcher aus den Beständen ihrer Großmutter mitgebracht hatte. Nach dem Kaffeetrinken sangen die Frauen gemeinsam das Lied „Ein feste Burg ist unser Stadt“ dessen Text und Musik Martin Luther zugeschrieben wird. Anschließend verlas Gudrun Böttcher noch einige Fabeln aus der Feder des Reformators, woraufhin sich einige lebhafte Diskussionen über die Moral der Geschichten ergaben.

Gudrun Böttcher, die den Magdalenenkreis seit 43 Jahren leitet, ist es wichtig, dass „die Zeit nicht nur verquatscht wird“. Deshalb sucht sie für die monatlich stattfindenden Treffen im evangelischen Gemeindehaus stets besondere Themen aus. Mal beschäftigen sich die Magdalenenfrauen mit weltlichen Dingen und laden Referenten ins Gemeindehaus ein, anderes Mal stehen spirituelle und theologische Themenstellung auf dem Programm. Neben vielen neuen Erkenntnissen und Einsichten, die die Frauen bei den Treffen gewinnen, freuen sie sich natürlich auch jedes Mal über die schöne Gemeinschaft.

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