Pokale zeugen vom Europa-Niveau
Bild: Austrup
Mit gleich zwei Europa-Pokalen sind (v. l.) Nils Höwe, Frank Lehmkuhle, Jannis Rüter und Enrico Vollerthun aus dem niederländischen Stroe heim nach Füchtorf gekehrt.
Bild: Austrup

In der 4,2-Tonnen-Königsklasse waren die Rennen besonders spannend. Auf dem Fahrersitz des Green Fighters qualifizierte sich Vollerthun im niederländischen Stroe zunächst mit einem Full Pull für den Endlauf. Mit verschärft eingestelltem Bremswagen schaffte sein Monstertraktor dann exakt 97,40 Meter, was bis dato den Titel bedeutet hätte. Doch dann hatte „Lambada“ seinen besten Tag und verwies die Füchtorfer mit sensationellen 100,38 Metern auf den zweiten Platz.

„Immerhin sind wir damit amtierender Vize-Europameister“, freut sich Vollerthun über einen weiteren Pokal für die heimische Garage. Einen solchen für den dritten Platz konnte auch Daniel Frische auf dem Bock des 2,5-Tonnen-Monsters für das Füchtorfer Team einfahren. „Eine besondere Herausforderung war dabei, dass alle Wettkämpfe an einem Tag durchgezogen werden mussten“, bilanziert Vollerthun. Denn am Samstag regnete es ohne Unterlass, sodass die Bahn zu rutschig wurde. Am Wettkampf-Sonntag dröhnten die Motoren dann von früh bis spät ohne Unterlass. Jetzt gilt es für das Green-Monster-Team, sich auf den letzten Wertungslauf zur Deutschen Meisterschaft Ende des Monats vorzubereiten. Gute Chancen auf vordere Plätze haben die Füchtorfer noch in allen Klassen. In der 3,5-Tonnen-Klasse müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wollte ihnen jemand den ersten Rang noch streitig machen.

SOCIAL BOOKMARKS