Schützen-Kasse stimmt auf Heller und Pfennig
Bild: Fabich
Zur Herbstmitgliederversammlung waren zahlreiche Bürgerschützen ins Füchtorfer Schützenhaus gekommen.
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Auch die Ergebnisse vom diesjährigen Kreisehrengardentreffen können sich sehen lassen: Die Schützenmädels belegten beim Schießen und Marschieren den vierten und die Ehrengarde den dritten Platz. Für die Musik des Abends war der Füchtorfer Musikverein zuständig. Dort gibt neuerdings Bianca Kaup den Takt vor. Schwung- und gefühlvoll war die Interpretation der einzelnen Musikstücke, wie etwa das Kameradenlied nach dem Totengedenken. Präsident Wilfried Holtkämper begrüßte besonders die Jubelkönige Heinrich Westbrink und Willi Pries sowie den amtierenden Schützenkönig Andreas Hüwe mit seinem Thron. Nach dem Bericht des Kassierers Achim Dieckmann berichtete Kassenprüfer Dirk Schöne, „dass alles stimmt – auf Heller und Pfennig“ und beantragte gemeinsam mit Michael Kemner, die Entlastung des Vorstands. Schriftführer Markus Ruhe verlas seinen Bericht und erinnerte so die Mitglieder an die Aktivitäten des Vereins seit der jüngsten Frühjahrssitzung. Vor den Neuwahlen bedankte sich der Vorstand bei Heinrich Westbrink und Helmut Kemner für ihre langjährige Arbeit als Beisitzer im Verein.

Neue Schießordnung

Mehr als 16 beziehungsweise 21 Jahre hatten sich Westbrink und Kemner mit ihren Fähigkeiten für den Verein eingesetzt, und so fiel es dem Präsidenten nach eigener Aussage nicht leicht, sie ziehen zu lassen. Der Vorsitzende erklärte im Vorfeld der Neuwahl, dass der Vorstand gern die nachrückende Mitgliedergeneration an die Vorstandsarbeit heranführen würde. „Wir brauchen Unterstützung bei den Aufgaben wie Internet und Facebook – das beherrschen wir Alten nicht so gut.“ Max Kemner und Nicolas Tarner stellten sich dem Votum und wurden einstimmig gewählt – mit jeweils einer Enthaltung. Als Hauptthema stand die Schießordnung auf der Tagesordnung. Olaf Elverkämper erklärte den Ist-Zustand und machte deutlich, dass es in der Abstimmung nur darum ginge, dass sich der Vorstand mit der Abfassung einer Schießordnung befassen werde. Viele Schützen meldeten sich zu Wort, um ihre Fragen und Bedenken anzusprechen und zu klären. Wichtig sei es, nicht alles bis ins Kleinste zu regeln, sondern mit der Schießordnung dem Schießwart vor allem eine Handhabe zu geben, um vor Ort beim Vogelschießen die Abfolge zu regeln. Bei der Abstimmung war die Mehrheit dafür, bei einigen Enthaltungen und Gegenstimmen. Das im vergangenen Jahr geregelte Insignien-Schießen wirkt sich bereits beim Schützenfest 2018 aus, das vom 26. bis 28. Mai gefeiert wird. Jeweils bis 2020 sind gesperrt: für die Krone Volker Klasevogt, für das Zepter Max Schöne und für den Apfel Markus Ruhe. „Auf den Vogel ist für sie das Schießen frei“, erklärte Olaf Elverkämper. Zum Schmücken des Schützenfestes wurden Hiss- und Galgenfahnen mit dem Emblem des Bürgerschützenvereins angeschafft. Mitglieder können diese bestellen. Zum Abschluss bedankte sich der Vorstand bei Mitgliedern und Sponsoren für ihre Mitarbeit. „Ohne diese Unterstützung stände unser Verein nicht so gut da“, sagte der Vorstand. Und auch wenn nicht alle 890 Mitglieder im Schützenheim zusammenkamen, lud der Vorstand die Mitglieder im Anschluss ein, bei Musik und Getränken, die in diesem Jahr von den Mitgliedern des Spielmannszugs serviert wurden, ihre Gemeinschaft zu feiern.

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