Damit liegt die Rücklaufquote insgesamt nur bei rund 67 Prozent. Ein eindeutiges Ergebnis pro oder kontra Sekundarschule fehlt weiter. Auch weil keine eindeutige Tendenz erkennbar ist. 99 Eltern von Schülern aus dem dritten Jahrgang nahmen an der Befragung teil. 58 Prozent davon stimmten grundsätzlich für die Errichtung, 52 Prozent dagegen. Von den 166 Eltern der Viertklässler Sassenbergs äußerten sich mit 122 nur 73 Prozent. Der Großteil der Befragten, immerhin 57 Prozent, stimmte gegen eine mögliche Sekundarschule. Nur 43 Prozent der Eltern votierten grundsätzlich für die neue Schulform.
Bürgermeister Josef Uphoff äußerte sich enttäuscht darüber, dass rund ein Viertel der Eltern der vierten Jahrgänge die Chance nicht genutzt haben, sich an der Umfrage zu beteiligen, um so an der Gestaltung der Schullandschaft in Sassenberg entscheidend mitzuwirken. Ein eindeutiges Votum für oder gegen die Einrichtung einer Sekundarschule sei nicht auszumachen. Zur Zeit tendiere er unter Berücksichtigung der tatsächlichen Zahlen und einer Wertung der nicht abgegebenen Fragebögen pro Sekundarschule dazu, dem Beschluss des Rates vom 24. November zu folgen und einen Antrag auf Errichtung der Sekundarschule zu stellen. Gerne würde er jedoch auf ein vollständiges Meinungsbild der Eltern zurück greifen können. Da die Errichtung der Sekundarschule noch einmal in der nächsten Sitzung des Rates zur Tagesordnung steht, würde er sich freuen, wenn bis zum 15. Dezember weitere Fragebogen an die Schulen oder die Verwaltung zurückgegeben würden. Möglicherweise wäre das Ergebnis dann für alle Beteiligten eindeutiger.
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In der Nachbargemeinde Beelen liegt das Ergebnis der Elternbefragung ebenfalls schon vor. Dieses soll aber erst am Donnerstag, 8. Dezember, in der Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Beelen bekannt gegeben werden.

