Haushalt für 2018 weist ein Defizit auf
Mehr als 300 Seiten umfasst der Haushaltsplanentwurf 2018 der Stadt Sendenhorst, den die Kämmerin Silvia Pöhler und der Bürgermeister Berthold Streffing nun vorgestellt haben.

Das hat Bürgermeister Berthold Streffing am Donnerstagabend bei der Einbringung des Haushaltsplanentwurfes für die Stadt Sendenhorst bekanntgegeben.

Auf der Aufwandseite stehen 26,1 Millionen Euro, auf der Ertragsseite rund 24,3 Millionen Euro. Der Fehlbetrag wird der Rücklage entnommen.

Gemeinsam mit Kämmerin Silvia Pöhler hat Streffing den Fraktionen das mehr als 300 Seiten starke Zahlenwerk vorgestellt. Am 14. Dezember wird der Rat darüber entscheiden. Eine Genehmigung der Aufsichtsbehörde sei erforderlich, die Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes bestehe aber noch nicht, sagte der Bürgermeister. Ursache für das Defizit sei die höhere Kreisumlage aufgrund der Steuerkraft.

1,1 Millionen Euro zahlt die Stadt Sendenhorst an den Kreis Warendorf.

Die gute Nachricht für Hausbesitzer und Firmen: Die Hebesätze bleiben auf dem Niveau des Vorjahres und betragen bei der Grundsteuer A 217 Prozent, bei der Grundsteuer B 450 Prozent und bei der Gewerbesteuer 417 Prozent. Die Kosten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz schlagen mit 1,2 Millionen Euro zu Buche.

Mehr in der Ausgabe vom 11. November 2017

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