Walstedde: Um 600 gab es sechs Höfe
Ein Buch über Walstedde haben Dr. Manfred Lück und Willy Meise in Zusammenarbeit mit Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer und Helmut Winterscheid verfasst. Das Bild zeigt (v. l.) Dr. Timm Hüttemann (Sponsor Sparkasse), Helmut Winterscheid, Dr. Manfred Lück und Willy Meise, Bürgermeister Paul Berlage und Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer.

Nun kann man das Ergebnis ihrer Mühen in Händen halten.  Jetzt ist in der Drensteinfurter Stadtverwaltung das Buch „Walstedde – Entwicklung einer mittelalterlichen Kulturlandschaft“ vorgestellt worden.

Schon als Klassenkameraden sind Dr. Manfred Lück und Willy Meise gemeinsam durch Feld und Flur gestiefelt. Ihre Leidenschaft für die historische Entwicklung ihres Heimatortes hat beide nun für das Buchprojekt wieder zusammengebracht.

Ihre Informationen haben sich Lück und Meise aus alten Büchern und Verwaltungsunterlagen geholt. Um ihre Erkenntnisse zu untermauern, dass die ersten Höfe sich schon um das Jahr 600 im heutigen Walstedde befunden haben, mussten die Männer raus aufs Feld.

„Wir haben dort Bodenproben genommen, wo wir vermuteten, dass die Äcker besonders alt sind“, erklärte Lück das Vorgehen.

Früher wurden die Felder mit Kuhmist gedüngt. Je nachdem, in welcher Tiefe sich diese Schichten im Boden erstrecken, konnten die beiden Hobbyforscher ableiten, über welchen Zeitraum der Acker bewirtschaftet wurde.

Das Ergebnis: Um 600 haben sich im heutigen Walstedde sechs Höfe befunden. So begann die Entwicklung des Dorfes.

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