Windhose zieht über Diestedde hinweg
Mit den Aufräumarbeiten in Diestedde war der gemeindliche Bauhof am Freitag beschäftigt.

Wie Michael Schulze Frielinghaus, Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Wadersloh, auf Nachfrage der „Glocke“ berichtete, rückte der Löschzug Diestedde mit 23 Einsatzkräften aus. Bis etwa halb zwölf sei man mit Absperrungs- und Sicherheitsmaßnahmen beschäftigt gewesen. Verletzt worden sei niemand.

Bis heute Vormittag waren die entsprechenden Straßenabschnitte gesperrt, die Mitarbeiter des Bauhofes rückten mit Gerätschaften an, um Straßen und Gehwege freizuräumen.

Bereits im Jahr 1984 sei eine Windhose durch die Eichenallee gezogen, wusste Michael Schulze Frielinghaus, der in Diestedde wohnt, zu berichten. Die Richtung sei im Vergleich zur Windhose von Donnerstagabend fast identisch, der Schaden damals allerdings noch größer gewesen.

Vor Ort interessierte sich heute Nachmittag auch Bernd Pölling für die Sturmschäden. Der 27-jährige Diplom-Geograph kommt gebürtig aus Diestedde und wohnt in Oelde. Die abgedrehten Spitzen der Bäume seien charakteristisch für einen Tornado und gäben Aufschluss über die Windrichtung, erklärte er, während er die Schäden mit der Kamera festhielt.

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