Abschied von Margret Schellhammer
Bild: Kleigrewe
Reif für die Insel: Zum Finale machte es sich Margret Schellhammer mit Kevin und Emma unter der Plastikpalme gemütlich.
Bild: Kleigrewe

In einem mehr als einstündigen Programm hatten Kinder und Kollegen, Eltern und Ehemalige der scheidenden Pädagogin zuvor gezeigt, welche eindrucksvollen Spuren sie in ihrer fast 33-jährigen Tätigkeit an der Schule hinterlassen hat. In Reimform unternahm das Kollegium mit Margret Schellhammer eine Zeitreise durch ihre insgesamt vier Jahrzehnte währende Dienstzeit.

Und auch einige Gäste hatten die Kollegen eingeladen: So überreichte ihr ehemaliger Schulleiter an der Overbergschule, Anton Tophinke, einen Blumenstrauß und von Klaus Wiese, bei dem sie als Lehramtsanwärterin an der Ostenfelder Schule angefangen war, gab es als Erinnerung an die erste Mellau-Klassenfahrt ein Ständchen auf der Zither. Einige Schüler ihrer ersten Klasse in Hoetmar, die sie 1979 übernommen hatte, schenkten ihr eine kleine Schultüte mit ganz modernem Prinzessin-Lillifee-Motiv.

Dass sie auch kurz vorm Ruhestand noch topfit ist, bewies Margret Schellhammer beim Bewegungslied „Theo fit“, zu dem sie mit Kollege Wolfgang Tolksdorf und den Schülern eine flotte Sohle aufs Parkett legte. Die offizielle Entlassungsurkunde aus dem Schuldienst überreichte die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser, und Schulleiterin Dr. Karin Meendermann hielt ein ausgesprochen praktisches Präsent bereit: eine alte Trillerpfeife aus dem Sportunterricht. „Damit kannst du jetzt deine Familie nach deiner Pfeife tanzen lassen“, schmunzelte sie mit einem Blick auf Ehemann Wolfgang und die drei Söhne, die zur Abschiedsfeier gekommen waren.

Rote Rosen ließ es die aktuelle Klasse von Margret Schellhammer frei nach dem Lied von Hilde Knef für ihre Lehrerin regnen und erntete für ihren Auftritt in tollen Outfits viel Applaus.

„Ihr habt mir den Abschied wirklich schwer gemacht“, bedankte sich die Fast-Pensionärin am Ende einer eindrucksvollen Feier schließlich bei allen Beteiligten und versprach, auch in Zukunft öfter mal in Hoetmar vorbeizuschauen.

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