Aktion Kleiner Prinz: Spenden für Idomeni
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„Unerträgliche Bilder“, so der Vorstand der „Aktion Kleiner Prinz“,  dokumentieren das Leid der Flüchtlingskinder in Idomeni, an der griechisch-mazedonischen Grenze. Die Menschen in der Region Warendorf-Gütersloh ruft die Warendorfer Kinderhilfsorganisation jetzt zu Sach- und Geldspenden auf.
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Mit der gestern spontan beschlossenen Aktion will der Warendorfer Verein Flüchtlingen zu Hilfe zu kommen, die infolge der Schließung der mazedonischen Grenzen in Lagern in Griechenland gestrandet sind. Wie bei der „Aktion Kleiner Prinz“ üblich, waren vor dem Beschluss zur Spendenaktion bereits verschiedene Kontakte in die Krisenregion geknüpft worden. So kamen die Vorstandsmitglieder und weitere Aktive schnell zu dem Entschluss, vor Ort Zelte, Matten und andere überlebensnotwendige Dinge zu beschaffen.

Um die Aktion zu finanzieren und den angesichts der kurzfristig bereitzustellenden Mittel gesunkenen Kontostand der „Aktion Kleiner Prinz“ wieder aufzubessern, wird die Bevölkerung zu Geldspenden „für Kinder am Grenzzaun“ aufgerufen. Doch es geht um mehr als „nur“ Geld: Da in Idomeni und Umgebung infolge der überwältigenden Zahl Hilfesuchender mit Engpässen zu rechnen sei, solle außerdem unverzüglich ein Hilfstransport auf den Weg gebracht werden.

Die „Aktion Kleiner Prinz“ bittet daher um Spenden von sauberer, sofort gebrauchsfähiger Kleidung sowie von Schuhen, Decken, Isomatten und Schlafsäcken. „Auch sonstige Hilfsangebote werden gern angenommen, Unterstützung aller Art ist willkommen“, sagt Ursula Vögeler vom Büro der heimischen Kinderhilfsorganisation.

 Die Sachspenden werden von Dienstag, 8. März, bis einschließlich Dienstag, 15. März, täglich von 10 bis 18 Uhr im Zentrum des Vereins, Beckumer Straße 36, entgegengenommen. Geldspenden können unter dem Stichwort „Kinder am Grenzzaun“ auf das Konto der „Aktion Kleiner Prinz“ eingezahlt werden (Sparkasse Münsterland Ost, IBAN DE46 4005 0150 0062 0620 62, BIC WELADED1MST).

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