Berlins Sinfoniker lassen Hengste tanzen
Bild: Studio Kaup
In Reih‘ und Glied mit exakter Choreographie: Ein Dressur-Sextett, das die Grundgangarten demonstrierte, eröffnete unter Leitung von Peter Borggreveden Reigen der 18 Schaunummern zu Musik von Johann Strauss.
Bild: Studio Kaup

Erstmals waren die Musiker aus der Hauptstadt für das seit vielen Jahren erfolgreiche musikalisch-hippologische Großereignis verpflichtet worden. Und erstmals schwang in Warendorf Generalmusikdirektor Jörg Iwer den Taktstock. Als Solist bereicherte Bariton Manos Kia das musikalische Spektrum. Durch das Programm führte Moderator Wolfram Korr. Überzeugend kam die Choreographie der Schaubilder an, bei denen die Warendorfer Vererber einen glänzenden Eindruck hinterließen. Diese Regie lag in den bewährten Händen des Ersten Hauptberittmeisters Peter Borggreve.

Die Kombination aus Hengstparade und Open-Air-Klassik erfreut sich auch 14 Jahre nach ihrer Premiere weiterhin großer Beliebtheit. Fast ausverkauft war am Freitagabend die erste Vorstellung; unter den beiden überdachten Haupttribünen blieben nur wenige Plätze frei. Für die zweite Veranstaltung am Samstag (8. August, Einlass 18 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr) sind noch einige Karten an der Abendkasse zu bekommen.

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