Eine „komische Saison“ bei den Fohlen
Bild: Baumjohann
Vorstand der Fohlen: (v. l.) Manuel Stöppel, Christian „Eddy“ Erpenbeck, Dietmar Knorr, Anna Weigelt und Thomas Steinhoff.
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Der Vorsitzende des Gladbach-Fanclubs „Warendorfer Fohlen“ erinnerte nicht nur an fünf sieglose Spiele zum Bundesliga-Start und den Rücktritt von Trainer Lucien Favre, sondern auch an die anschließende Siegesserie der Elf vom Niederrhein.

Einen „komischen Verlauf“ habe die Saison auch im Fanclub genommen, bilanzierte Erpenbeck. Ihm und zahlreichen weiteren Mitgliedern war die Euphorie um Gladbachs erstmaligen Champions-League-Einzug noch ebenso in guter Erinnerung wie die Sorgen, möglicherweise keine Karten für die Spiele zu bekommen. In der Folge hatte der Fanclub viele Hebel in Bewegung gesetzt, um so viele Karten wie möglich zu ergattern. Allerdings, so bilanzierte Erpenbeck am Dienstag auf der Mitgliederversammlung, sei die Nachfrage dann doch nicht immer so hoch gewesen wie prognostiziert, so dass man Karten habe verfallen lassen müssen. Zusammen mit einigen nicht ausgebuchten Bundesligafahrten habe das Spuren in der Vereinskasse hinterlassen.

Die dennoch noch zufriedenstellende finanzielle Lage des Fanclubs erläuterte Kassierer Thomas Steinhoff. Er wurde auf Antrag der Kassenprüfer ebenso einstimmig entlastet wie der gesamte Vorstand des Fanclubs. Bei den Vorstandswahlen wurden Thomas Steinhoff als Kassierer und Dietmar Knorr als zweiter Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt, neu im Vorstand sind Anna Weigelt und Tristan Feidieker als Beisitzer. Mit der Vorstandserweiterung um zwei Beisitzer trägt der Fanclub auch den immer noch steigenden Mitgliederzahlen Rechnung. Derzeit zählt der Club 278 Mitglieder.

Im laufenden Jahr planen die Warendorfer Fohlen wieder ein Sommerfest, das Heiko Lohmann, Andreas Gedig und Martin Schlöpker vorbereiten sollen. Zudem will der Fanclub weiterhin einen Bus zu jedem Heimspiel einsetzen – möglicherweise mit Ausnahme des Spiels gegen Stuttgart, das mitten in der Woche stattfindet. „Hier brauchen wir mindestens 30 Anmeldungen“, machte Erpenbeck deutlich.

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