Gut so, denn auf der eigens aufgebauten Bühne vor der Bürgerbus-Scheune sorgten „The Ignition“ aus Tönnishäuschen für einen ordentlichen Sound. „Wir machen eigentlich Konzertpause und sind dabei, unser neues Album zu schreiben“, erzählte Drummer Thorsten Westermann im „Glocke“-Gespräch. Eigens für den Auftritt in Hoetmar mache man aber nun Pause von der Pause: „Wir haben hier schon öfter gespielt, die Stimmung war immer gut“, blickte er zurück.
Gut sei die Stimmung auch bei der jüngsten Konzertreise von „The Ignition“ gewesen: Zum zweiten Mal war die Band aus Tönnishäuschen unlängst in China zu Gast. „Wir sind dort neun Mal in größeren und kleineren Clubs in Shanghai, Nanjing und Peking aufgetreten“, berichtet Westermann. Und auch im kommenden Jahr werde „The Ignition“ wieder eine Konzertreise ins Reich der Mitte unternehmen. Von Shanghai über Hoetmar nach Peking sozusagen.
Den Auftritt bei der „Rock am Gatter“-Premiere genossen „The Ignition“ mit Thorsten Westermann (Schlagzeug), Tim Jungmann (Gesang, Gitarre), Norbert Brinkmann (Gitarre) und Michael Fischer (Bass) genauso wie die Auftritte im fernen China – mit ihren selbst geschriebenen Liedern wussten sie auch dem Publikum an der ehemaligen Stellmacherei zu gefallen. Jung und alt waren gleichermaßen begeistert.
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Einen Wermutstropfen gab es bei der „Rock am Gatter“-Premiere allerdings, denn ein Anwohner hatte das Konzert noch im Vorfeld verhindern wollen. Dem Widerspruch gegen die Genehmigung habe die Stadt Warendorf allerdings nicht entsprochen, berichtete Josef Brand. Der Heimatvereinsvorsitzende versicherte zudem, dass man nun nicht jedes Wochenende zu einem Rockkonzert an der ehemaligen Stellmacherei einladen wolle und ein Konzert wie „Rock am Gatter“ sicherlich die Ausnahme bleiben werde.
Eine gelungene Sache war die Premiere am Samstag auf jeden Fall: Trotz der unsicheren Wetterbedingungen waren mehr als 170 Musikfans zur Stellmacherei gekommen und erfreuten sich an Rock, Bier, Bratwurst, alkoholfreien Getränken und guter Stimmung.

