Neubaugebiet mit 400 Wohneinheiten
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Endlich eine größere Anzahl Bauplätze in der Kreisstadt Warendorf: Im Nordwesten der Kernstadt sollen im Neubaugebiet „In de Brinke“ bis zu 400 Wohneinheiten entstehen. Am 25. April informiert die Stadt Bürger und potenzielle Bauinteressenten über den Bebauungsplan.
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Es handelt ich um das für das Baugebiet „Zwischen In de Brinke und Stadtstraße Nord“. Die Stadt Warendorf verfolge mit der Planung das Ziel, Wohngrundstücke für den kurz- bis mittelfristigen Bedarf zur Verfügung zu stellen, da die Kapazitäten in vorhandenen Baugebieten weitestgehend ausgeschöpft seien, heißt es in einer Presseerklärung der Stadtverwaltung.

Voraussetzung für die Entwicklung des neuen Wohngebiets im Nordwesten Warendorfs war es auch, ein „Sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung Reiterei“ am Stadtrand auszuweisen, um eine Verlagerung eines Reiterhofs, der bisher mitten im Plangebiet liegt, zu ermöglichen.

Durch die Ausweisung des neuen Wohngebiets sollen rund 400 zusätzliche Wohneinheiten, in einer Mischung aus Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern, geschaffen werden. Durch die Mischung der Wohnformen soll „eine lebendige und vielfältige Stadtlandschaft geschaffen werden“, heißt es vonseiten des Bürgermeisters Axel Linke. Weiterhin seien zwei Gemeinbedarfsflächen mit der Zweckbestimmung „Kindertagesstätte“ und „Feuerwehr“ vorgesehen.

Die Bürgerinformation sei eine erste Beteiligungsmöglichkeit für Bürger an dem Bebauungsplanverfahren, heißt es in der Presseerklärung. Am Dienstag werde der Planentwurf erläutert und es bestehe Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Anschließend sind formale Stellungnahmen noch bis zum 10. Mai möglich. Der Planentwurf kann in der Zeit vom 24. April bis 10. Mai im Alten Lehrerseminar, Freckenhorster Straße 43 (Obergeschoss, Zimmer 113), während der Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr) sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 02581 / 541612 auch außerhalb der Sprechzeiten eingesehen werden. Innerhalb dieser Frist können Auskünfte eingeholt sowie Anregungen zur Planung schriftlich oder zur Niederschrift vorgetragen werden.

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