Poppiger Sound und peppige Lichtshow
Bild: Gabi Wild
Generalprobe am Donnerstagabend: Bei dem Schaubild der „Warendorfer Spezialisten“ werden auch Übungen, die aus der historischen Militärreiterei kommen, präsentiert. Waren Gestüter und Musiker bei der Generalprobe noch in zivil auf dem Platz, werden sie sich bei den Konzerten am Freitag und Samstag in Uniformen und „Schale“ werfen.
Bild: Gabi Wild

Anders als in den Vorjahren, als die Musik vom Band kam, spielte schon bei der Generalprobe das Orchester in  Komplettbesetzung und mit Gesangssolisten live. Dabei wurde deutlich, dass das über 17 Jahre eher konservative Konzept der Veranstaltung eine poppige und peppige Fortschreibung findet. Die Besucher dürfen sich auf zahlreiche Neuerungen freuen.

Premiere für Symphonic Pop Orchestra

Erstmals geht das Orchesterrepertoire, das traditionell eher klassisch ausgerichtet war, in Richtung Pop. Das „Symphonic Pop Orchestra“ aus Berlin, das übrigens in der Georg-Leber-Kaserne (Sportschule der Bundeswehr) logiert, überrascht unter Leitung von Frank Hollmann mit frischem Sound. Dazu passt das sehr innovative Lichtkonzept, das nicht nur die Illumination der historischen Gestütsgebäude und des Baumbestands neu definiert, sondern auch auf dem Paradeplatz selbst einen Quantensprung markiert. Lichtregie führt ein Warendorfer, der seine ersten Erfahrungen im Technik-Team des Theaters am Wall gemacht hat und inzwischen beruflich in dem Metier tätig ist: Max Brokbals.

Neuer Veranstalter, neues Konzept

Hinter dem neuen Konzept steckt ein neuer Veranstalter, der der „Symphonie“, die das NRW-Landgestüt selbst so nicht mehr hätte stemmen können, neues Leben eingehaucht hat: Vedder Premiumevent (Westkirchen). Bei der Generalprobe bei westfälischem Nieselregen am Donnerstagabend stand neben der technischen Aussteuerung die Feinabstimmung zwischen der Musik und den vom reitenden Personal des Landgestüts einstudierten Schaubildern im Mittelpunkt.

Für beide Veranstaltungen, am Freitag und am Samstag,  gibt es noch einige wenige Karten für die überdachten Tribünen. Der Veranstalter rechnet mit jeweils 4500 Besuchern. Die Abendkassen und der Gourmet-Boulevard öffnen um 17 Uhr, die Konzerte beginnen um 20 Uhr. Besucher haben vor den Konzerten nicht nur die Möglichkeit, auf dem Rondell des Gestüts zu speisen, sie können auch einen Blick in die Stallungen werfen.

www.symphonie-der-hengste.de

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