Spektakuläre Stunts beim Skat-Jam
Bild: Baumjohann
Geschick und Konzentration braucht es bei dem flinken Umgang mit dem Board – für die Teilnehmer am Skate-Jam ist das schon Routine.
Bild: Baumjohann

In drei Wettkämpfen gingen knapp 40 Skater an den Start – längst nicht nur aus Warendorf und der Umgebung, auch aus Düsseldorf, Köln oder Lingen waren Fahrer in die Emsstadt gekommen. Ein Beweis dafür, dass die von René Günther in Zusammenarbeit mit dem Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit (VFJ), der Stadt Warendorf und Sponsoren auf die Beine gestellte Veranstaltung längst einen guten Ruf in der Szene genießt.

Das Ambiente jedenfalls stimmte auch in diesem Jahr wieder. Passende Musik aus den Boxen, kühle Getränke und Grillwürstchen, dazu die Gelegenheit, Sprayer Smoe (Andreas Plautz) bei der Arbeit zuzuschauen. In nur wenigen Stunden entstand ein großformatiges Bild, das René Günther schließlich versteigerte. Der Erlös von 230 Euro soll in ein Skate-Projekt fließen, das Bild ging an Ralf Preckel.

Doch zurück zu „Flatrail“, „Miniramp“ oder „Quarterpipe“ – diese und weitere Hindernisse im Skaterpark am Emssee ermöglichten es den Fahrern aller drei Klassen, Kunststücke zu zeigen und die Jury zu überzeugen. Am besten gelang das in der C-Klasse dem 13-jährigen Warendorfer Mathis Elsing, der sich vor Mattia Freund (Münster), Carlo Schepp (Warendorf) sowie den beiden Viertplatzierten Joshua Papenbrock (Warendorf) und Lysander von Grega (Düsseldorf) durchsetzte. Mit seinen sieben Jahren war Lysander übrigens auch der jüngste Starter beim Skate-Jam 2017.

In der B-Klasse der älteren Fahrer ohne Sponsoren siegte der Telgter Luca Heiß vor Harry Bulgrin (Warendorf) und dem Lingener Daniel Meise. Die drei qualifizierten sich mit ihren Platzierungen auch für die A-Klasse der Fahrer mit Sponsoren, wo es für sie allerdings nicht zu einem Podiumsplatz reichte. Und auch Lokalmatador Jost Arens konnte sich nicht über die Titelverteidigung beim Warendorfer Skate-Jam freuen. Nach dem Finallauf sah die Jury den Emsdettener Florian („Flo“) Westers vorne, Platz zwei ging an Jost Arens, den Bronze-Rang sicherte sich Tabo Löchelt.

Und genau wie alle anderen Starter durften sich auch die drei Sieger über den Applaus des Publikums freuen – der Experten, die mit Begriffen wie „Backside 50-50“ etwas anfangen können und der Laien, die darüber staunten, was man mit einem Board so alles anstellen kann, gleichermaßen.

SOCIAL BOOKMARKS