Warendorf soll „essbar gemacht werden“
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Wasser auf die Mühlen der Initiatoren das Stadtgärten-Projekts der Bürgerstiftung war die überraschend gute Resonanz beim ersten Informationsabend. Jetzt muss das zarte Pflänzchen begossen werden, damit demnächst Salat und Gemüse in der Altstadt wachsen.
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Ein Kräuterlabyrinth im Emsseepark, Gemüsebeete an der Promenade, ein Spalier aus Obstbäumen in den Wohngebieten, Beerensträucher am Emskolk, Tomaten vor der Christuskirche – die Frauen (und zwei Männer) sprühten nur so vor Ideen. Sie drängten die Initiatoren in Person von Altstadtfreund Laurenz Sandmann und Bürgerstiftungs-Vorstandsmitglied Georg Drees dazu, zeitnah einen zweiten Termin festzulegen, an dem man bereits in die konkrete Planung einsteigt.

Bis dahin – es wird der 2. März sein – wollen sich die begeisterten und überzeugten Gärtner Flächen überlegen, für die sie die Patenschaft übernehmen werden. Einige versprachen sogar, bis dahin erste Pflanz-Skizzen angefertigt zu haben.

Funktionieren, so waren sich am bei Projektauftakt alle einig, könnte das Konzept in Warendorf. Bürgermeister Axel Linke hat laut Sandmann und Drees Interesse an der Initiative gezeigt und Unterstützung zugesagt. Die Bürgerstiftung würde eine Anschubfinanzierung leisten.

Die wohl bekannteste Stadt mit solchen Gartennutzungen in Deutschland ist Andernach am Rhein, in der entlang der Stadtmauer Beeren, Kräuter, Kürbisse, Gurken, Bohnen und andere leckere Dinge sprießen. Schulklassen, Vereine und Familien haben Patenschaften für einzelne Flächen übernommen und kümmerten sich um das Gepflanzte.

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