Zahlreiche Kutschen, Gespanne und Formationen gingen am Wochenende an den Start und zogen unter den Marienbögen durch die Innenstadt.
Es waren die beiden stärksten Publikumsmagneten an diesem Wochenende, an dem mit Warendorf das ganze Münsterland „Pferde-Stärken“ zeigte. „Hier kommt im besten Sinn zusammen, was die Stadt in besonderer Weise charakterisiert. Die Marienbögen und die Pferde“, stellte Warendorfs Bürgermeister Jochen Walter in seiner Ansprache auf dem Marktplatz heraus. Zu Gast war auch Jan Brons, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Olesnica.
Zahlreiche Kutschen, Gespanne und Formationen gingen am Wochenende an den Start und zogen unter den Marienbögen durch die Innenstadt. Angeführt vom Berittenen Fanfarenzug Freckenhorst schlängelte sich der Lindwurm aus schicken Landauern, Sulkys und Wagonetten durch die Straßen. Auf dem Marktplatz kommentierten Moderator Mike Atig und Jörg Drewes, Vorsitzender des Vereins Pferdeprozession, jedes einzelne Gespann. Vom mehr als 100 Jahre alten Landauer über Marathonwagen, Minishettys und Friesen bis zu den Dülmener Wildpferden gaben Kutschen, Pferde und Reiter in der guten Stube Warendorfs ein Stelldichein.
Unter anderem beteiligten sich die Jagdreiter, der Reitverein Milte-Sassenberg und die berittene Rettungsstaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Eine Abordnung eines kaiserzeitlichen Husarenregiments aus Lemgo war ebenso dabei wie eine alte Original-Postkutsche aus dem Sauerland und eine schwarz-glänzende Trauerkutsche.
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Zum Abschluss stimmten dann noch Pfarrer Peter Lenfers und Pfarrer Dr. Uwe Gryczan, unterstützt vom Harmonicaclub Milte, und dem Publikum einige Kirchenlieder an. Wie schon bei der Pferdprozession vor zwei Jahren wurden auch dieses Mal wieder Kutschfahrten durchs Münsterland verlost. Als Glücksfee hatte hier die junge Nora Köckemann ihren großen Auftritt. Das verfeinerte Sicherheitskonzept hat sich übrigens bewährt. Zwar wurde es zwischenzeitlich am Eingang zum Marktplatz von der Emsstraße kommend eng, doch die Lage war und blieb entspannt.

