Warendorfer Ehepaar verfasst Kinderbuch
Bild: Edelkötter
„Wo ist das Ende der Welt“: In seinem Erstlingswerk schickt das Ehepaar Nicole und Tobias Aufmolk aus Warendorf seinen Protagonisten Max gemeinsam mit Kater Gastone auf die Reise, um eine Antwort auf diese Frage zu finden.
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Max ist der Titelheld des Kinderbuchs „Wo ist das Ende der Welt?“, das jetzt in der Reihe „DIX LitLe“ des DIX-Verlags erschienen ist. Die Geschichte ist das Erstlingswerk des Warendorfer Ehepaars Nicole und Tobias Aufmolk, das das Buch ihren Kindern Carla (drei Jahre) und Piet (sechs Monate) gewidmet hat.

Max und Gastone begegnen auf den herausragend illustrierten 42 Seiten verschiedenen Personen, die ihnen vielleicht Hinweise auf das Ende der Welt geben könnten. Aber: Der Postbote hat zwar Briefe aus Buxtehude, Angelmodde und Stapelskotten in seiner Tasche, den Absender „Ende der Welt“ hat er jedoch noch nie gelesen. Auch ein Wandergeselle, ein Sternenforscher, ein Ballonfahrer und der Bibliothekar haben Schwierigkeiten, das Rätsel zu lösen. Ob die Giraffe, die ja besonders weit schauen kann, der Eisbär, für den zurzeit die Mauer seines Geheges im Zoo das Ende der Welt markiert, oder die Küstenseeschwalbe weiterhelfen können?

 „,Wo ist das Ende der Welt‘ ist eine geografische wie philosophische Reise zu den äußersten Punkten unserer Erde und unserer Vorstellungskraft“, erklärt Journalist und Geograf Tobias Aufmolk, aus dessen Feder die Geschichte stammt. In seiner Frau Nicole hat der langjährige Mitarbeiter der WDR-Internetseite „Planet Wissen“ eine ideale Partnerin gefunden. Ihre Bilder sind in Mischtechnik auf Malplatten (Gouachen) entstanden. Auch „Kollege Computer“ hat der Illustratorin (Studium an der Fachhochschule Münster im Fachbereich Design) wertvolle Dienste geleistet, um die Seminararbeit in Buchform zu bringen: Die für das Werk gestalteten Collagen sind am PC entstanden. Historiker und Münster-Kenner werden in dem Kinderbuch eine Besonderheit entdecken: Eine von Everhard Alerdinck gezeichnete Ansicht von Münster aus dem Jahre 1636, die zu den künstlerisch wertvollsten Darstellungen der Stadt gehört und auf Seite 29 des Buchs als Hintergrund dient.

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